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    IRAP startet digitale Freiraum-Umfrage

    Nau.ch Lokal
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    Kloten,

    Bis zum 14. Juni 2026 können Einwohner aus Kloten und der Glatttal-Region in einer digitalen Umfrage ihre Nutzung von Grün- und Freiräumen teilen.

    Das Stadtwappen der Gemeinde Kloten.
    Das Stadtwappen der Gemeinde Kloten. - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Wie die Stadt Kloten schreibt, lädt das IRAP gemeinsam mit den Partnerstädten Zürich, Dübendorf, Wallisellen, Opfikon und Kloten alle Einwohner ein, ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Einschätzungen zur Nutzung von Grün- und Freiräumen zu teilen. Ziel ist es, wertvolle Einblicke in die alltägliche Nutzung dieser Räume zu gewinnen und sie künftig noch besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung auszurichten.

    Der positive Einfluss von Grün- und Freiräumen auf die körperliche und psychische Gesundheit ist wissenschaftlich gut belegt. Sie fördern Erholung, Bewegung und soziale Interaktion und leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität. Gleichzeitig stehen Städte und Gemeinden im Zuge der zunehmenden baulichen Verdichtung vor der Herausforderung, diese Qualitäten langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.

    Das Forschungsprojekt setzt hier an: Es untersucht, wie öffentliche Grün- und Freiräume genutzt werden und welche Qualitäten aus Sicht der Bevölkerung besonders wichtig sind. Dabei werden auch Fragen der Gesundheitsförderung, soziale und quartierspezifische Aspekte berücksichtigt.

    Digitale Beteiligung für bessere Planung

    Kern des Projekts ist der Einsatz von sogenannten «Public Participation Geographic Information Systems» (PPGIS). Diese ermöglichen es, durch kartenbasierte Online-Umfragen räumliche Nutzungsdaten direkt von der Bevölkerung zu erfassen – einfach, digital und ortsbezogen.

    Die gewonnenen Daten sollen dazu beitragen, bestehende Lücken zwischen Expertenwissen, den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Planungspraxis zu schliessen.

    Parallel dazu untersucht das Projekt, wie solche digitalen Beteiligungsinstrumente in die bestehenden Planungsprozesse von Städten und Gemeinden integriert werden können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf praxistauglichen Lösungen, um Städten einen niederschwelligen Zugang zur digitalen Partizipation zu ermöglichen.

    Beitrag zu klimaangepasster und gesunder Stadtentwicklung

    Im Kontext der Innenentwicklung und der Klimaanpassungsstrategie des Bundes gewinnt die Qualität von Grün- und Freiräumen zunehmend an Bedeutung. Diese leisten nicht nur einen Beitrag zur Gesundheit, sondern auch zur Anpassung an klimatische Veränderungen in urbanen Räumen.

    Das Projekt «Mapping Needs, Shaping Cities» verfolgt daher einen interdisziplinären und kooperativen Ansatz, der die Themen Gesundheitsförderung, Stadtklima, Freiraumgestaltung und bauliche Verdichtung miteinander verknüpft.

    Einladung zur Teilnahme

    Alle interessierten Personen aus den Partnerstädten sind eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen und ihre Perspektiven einzubringen. Die Teilnahme leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung lebenswerter, gesunder und zukunftsfähiger Städte.

    Die Teilnahme ist ab sofort bis zum 14. Juni 2026 möglich. Interessierte können über den Link auf der Webseite der Stadt Kloten direkt zur Umfrage gelangen. Das Forschungsprojekt wird durchgeführt vom IRAP Institut für Raumentwicklung der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Finanziert wird das Projekt «Mapping Needs, Shaping Cities» vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF).

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