Das erste Heimspiel der Saison 2021 verlieren die Kloten-Dietlikon Jets im letzten Drittel. Im Cup hingegen ziehen sie wunschgemäss in die nächste Runde ein.
Floorball Köniz
Unihockey (Symbolbild). - Keystone

Im ersten Heimspiel der Saison 2021 finden die Jets-Männer erst im letzten Drittel zu ihrem Spiel. Sie verlieren die Auftaktpartie gegen Verbano Gordola trotzdem mit 4:5 nach Verlängerung.

Im Cup ziehen sie hingegen erwartungsgemäss in die nächste Runde ein. Hätte man lediglich die letzten 20 Minuten des Spiels zwischen den Jets und Gordola gesehen, man hätte sich verwundert die Augen gerieben.

0:4 aus Sicht der Jets stand es auf der Resultattafel. Während sich Gordola ab der ersten Spielminute im Schlussdrittel nur noch auf die Verwaltung des Vorsprungs konzentrierte und die Bälle unmittelbar bei Besitz in die gegnerische weite Ecke drosch, rannten die Gastgeber unermüdlich an.

Zu selten wurde der direkte Weg aufs Tor gesucht

Erst nach einem sehenswerten Kracher von Jacob Glas ins weite hohe Eck (48.) konnten die Zürcher Unterländer ein erstes Mal jubeln. Nun begann die Tessiner Festung zu bröckeln. Andrea Vitali brachte die Jets mit einem Doppelschlag (56. bis 57.) wieder heran, ehe Glas mit einem weiteren Distanzschuss das Resultat egalisierte (57.).

In den ersten 40 Minuten taten sich die Jets vor Heimpublikum merklich schwer im Herausspielen klarer Torchancen. Sie zirkulierten den Ball zwar mehrheitlich in den eigenen Reihen, so richtig zwingend wurden sie aber zu selten. Auch, weil sie oftmals zu umständlich agierten und (zu) selten den direkten Weg aufs Tor suchten.

Keine Blösse im Cup

So konnten sich die Gäste damit begnügen, auf Ballverluste zu spekulieren, um dann je zweimal pro Drittel zuzuschlagen. Bezeichnend dafür ist, dass Gordola in der Verlängerung - erneut nach einem Ballverlust - den siegbringenden Treffer erzielen konnte.

Im 1-64-Final des Schweizer Cups war die Affiche Nationalliga B gegen dritte Liga die erwartet klare Sache. Schlussendlich bezwangen die Jets den UHC W.W. Schüpfen-Busswil mit 23:2. Dabei konnten sich nicht weniger als elf verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen lassen.

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