Kevin Smits war mit vier Toren und zwei Assists der Matchwinner beim 10:4 Sieg der Kloten-Dietlikon Jets gegen Verbano Gordola.
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Unihockey (Symbolbild). - Keystone

Gegen das Drittplatzierte Verbano Gordola zeigen die Jets kaum Schwächen und gewinnen auswärts klar mit 10:4. Kevins Smits war mit vier Toren und zwei Assists Matchwinner.

Sven Engeler ist ein Trainer, der viel von seinen Spielern einfordert. Vor Saisonbeginn liess er sich in einem Interview des «Zürcher Unterländers» zitieren «Ich will ein Team auf dem Feld, das kreiert und nicht zerstört» und offenbarte damit seine Vorliebe für das Offensivspiel.

Etwas, das den Zürcher Unterländern zuletzt immer besser behagte, während sich aber die Fehlerquote in der Verteidigung weiterhin in unbefriedigender Höhe befand. Nun, nach dem klaren Sieg gegen Verbano Gordola, zeigt sich Engeler erstmals vollumfänglich zufrieden mit der Performance seines Teams.

Kevin Smits entschied das Spiel fast alleine

«Alle drei Linien riefen heute eine konstante Leistung über alle drei Drittel ab.» Augenfällig am späten Sonntagabend im Tessin war, wie sich die Zürcher Unterländer geduldig die Tessiner zurechtlegten, um dann im richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen.

«Das heute war kontrolliertes Offensivspiel. Den Weg nach vorne suchend, ohne unnötig viel Risiko einzugehen und mit viel Ballbesitz», meint Engeler. Kevins Smits dreht auf, angeführt von einem bestens aufgelegten Smits, konnten die Gastgeber mit ihrer Finnen-Fraktion resultatmässig nur im Startdrittel entgegenhalten.

Spätestens nach dem vierten Streich von Smits in der 43. Minute war das Spiel entschieden. Nebst seinen vier Treffern assistierte der junge Lette noch bei den Toren von Sturmpartner Yannick Jaunin und Michel Wüst.

Smits kommt immer besser in Fahrt

Augenscheinlich ist, dass Smits, welcher von Sportchef Samuel Kuhn erst gegen Ende der Saisonvorbereitung verpflichtet wurde, immer besser in Fahrt. Zwölf Punkte, sieben Tore und fünf Assists, aus den letzten vier Partien sprechen Bände.

Mit ein Grund für die zuletzt starken Leistungen sei sicher auch das WM-Aufgebot für die lettische A-Nationalmannschaft gewesen. «Jeder will für sein Land auf dem Feld stehen. Das Aufgebot war mein Energie-Booster».

Noch sind einige Partien bis zur Weltmeisterschaft zu absolvieren und Smits zeigt sich zufrieden, insbesondere mit der heutigen Leistung seiner Teamkollegen: «Man hat uns heute angesehen, dass wir angetreten sind, um zu gewinnen.»

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