Sie wurden seit dem Wochenende vermisst: Zwei italienische Bergsteiger wurden am Piz Badile tot in einer Gletscherspalte aufgefunden.
Kantonspolizei Graubünden
Am Dienstagvormittag konnten die Leichen der beiden geborgen werden. - Kantonspolizei Graubünden

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit dem Wochenende wurden zwei italienische Bergsteiger vermisst.
  • Die Leichen der beiden wurden nun auf der Nordseite des Piz Badile gefunden.
  • Die Umstände des Unfalls werden nun untersucht.

Seit dem Wochenende, 12. September, sind zwei Italiener im Gebiet Badile vermisst worden. Die Zweierseilschaft konnte am Dienstag nur noch tot geborgen werden.

Italienische Behörden wurden am Sonntag von Angehörigen zweier Berggänger informiert, dass die beiden nicht an ihrem Wohnort in Italien angekommen waren. Die eingeleitete Suche der italienischen Rettungskräfte nach den 24- und 48-jährigen Männern auf der Südseite des Piz Badile verlief ergebnislos.

Bergsteiger stürzten in Gletscherspalte

Deshalb wurde die Suche durch die Rega auf Schweizer Gebiet ausgeweitet, wo am Montagmorgen am Fusse des Piz Badile Utensilien der beiden gesichtet wurden. Dabei ergab sich, dass die Berggänger beim Aufstieg über die Cassin-Route an der Nordwand des Piz Badile auf den Cengalogletscher abgestürzt und dort in einer Gletscherspalte verschwunden waren.

Auch ein Rettungshelikopter der Rega war im Einsatz.
Auch ein Rettungshelikopter der Rega war im Einsatz. - Zuger Kantonspolizei

Am Dienstagvormittag konnten die Leichen der beiden in Zusammenarbeit der Rega mit der SAC-Sektion Bregaglia, darunter ein Rettungsspezialist Helikopter (RSH), sowie der Alpinpolizei in einer mehrstündigen Aktion geborgen werden. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittelt die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände, die zum Absturz der Zweierseilschaft führten.

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