Wie die Gemeinde mitteilt, wurde die Referendumsvorlage «Girhalde» mit 52.7 Prozent der Stimmen bei einer Beteiligung von 71.5 Prozent abgelehnt.
Stadtverwaltung Illnau-Effretikon.
Stadtverwaltung Illnau-Effretikon. - Nau.ch / Simone Imhof

Mit einer aussergewöhnlich hohen Beteiligung von 71.5 Prozent äusserten sich die Illnau-Effretiker Stimmberechtigten am Abstimmungssonntag (28. November 2021) zu Vorlagen auf sämtlichen Staatsebenen.

Auf kommunaler Stufe stand die Referendumsvorlage zur Genehmigung eines Projektierungskredites zur Erstellung einer Passerelle im Gebiet Girhalden, Effretikon, im Fokus. Eine Mehrheit der Stimmberechtigten äusserte sich entgegen der Empfehlung des Stadtrates und des Grossen Gemeinderates gegen die Vorlage. Sie lehnten sie mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 52.7 Prozent ab.

Zusammenschluss der beiden evangelisch-reformierte Kirchgemeinden

Nach dem Zusammenschluss der politischen Gemeinden per 1. Januar 2016, wobei Kyburg in Illnau-Effretikon «eingemeindet» wurde, bestanden auf dem neuen Stadtgebiet weiterhin zwei separate evangelisch-reformierte Kirchgemeinden.

Die Stimmberechtigten beider Kirchgemeinden haben sich anlässlich der Abstimmung positiv zu einem Zusammenschluss geäussert. Er soll nun im Juli 2022 vollzogen werden.

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