Frauenschwimmkurs verbindet Sport mit Integration
Die Stadt Illnau-Effretikon lancierte einen Schwimmkurs für Migrantinnen. Das stark gefragte Angebot stärkt die Wassersicherheit und fördert die Integration.

Im Juni 2026 startete der erste Schwimmkurs für Frauen mit Migrationshintergrund, teilt die Stadt Illnau-Effretikon mit. Ziel des Angebots ist es, den Teilnehmerinnen mehr Sicherheit im Wasser zu geben, ihre Schwimmkenntnisse zu fördern und gleichzeitig einen Ort für Begegnung und Austausch zu schaffen.
Das Interesse am ersten Kurs ist erfreulich gross: Die sechs Kursplätze waren innert kurzer Zeit vergeben, und auch die Warteliste ist bereits gut gefüllt. In einer vertrauensvollen Atmosphäre lernen die Teilnehmerinnen schwimmen oder vertiefen ihre vorhandenen Kenntnisse.
Der Kurs umfasst acht Lektionen à 50 Minuten. Die ersten sechs Lektionen fanden beziehungsweise finden im Freibad des Sportzentrums Effretikon statt, die beiden letzten Termine im Hallenbad Dietlikon.
Unterstützung durch persönliche Begleitung
Organisiert wird das Angebot von der Abteilung Gesellschaft der Stadt Illnau-Effretikon. Der Schwimmkurs zeigt eindrücklich, wie freiwilliges Engagement und gezielte Integrationsarbeit Menschen zusammenbringen und den Zugang zu Freizeit- und Bewegungsangeboten erleichtern. Die Stadt hofft, auch in Zukunft Schwimmkurse anbieten zu können.
Zusammen mit dem Verein Solinetz möchte die Stadt Schwimmtandems anbieten. Bei einem Schwimmtandem trifft eine geübte Schwimmerin regelmässig eine Frau, die ihre Schwimmkenntnisse verbessern oder mehr Sicherheit im Wasser gewinnen möchte.
Das Tandem geht gemeinsam schwimmen und üben – ohne Unterricht, sondern als Begleitung und Unterstützung. So können Frauen ihre Schwimmfähigkeiten festigen und Selbstvertrauen im Wasser aufbauen. Deshalb sucht die Stadt engagierte freiwillige Schwimmerinnen.










