Die Gemeinde Hitzkirch macht sich gegenüber dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) für die Schliessung von Verbindungslücken im unteren Seefeld stark.
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Eine Person steigt in einen Bus ein. (Symbolbild) - dpa

Wie die Gemeinde Hitzkirch informiert, wird der öV-Bericht des Kantons Luzern alle vier Jahre verfasst und zeigt einerseits mit einem Rückblick die Umsetzungen und Erweiterungen des öffentlichen Verkehrs (öV) der letzten Jahre auf. Anderseits soll dieser Bericht aufzeigen, wie sich der öffentliche Verkehr auf der Strasse und Schiene weiterentwickeln soll.

Vor der definitiven Erarbeitung der Botschaft zuhanden des Kantonsrates können die Gemeinden und Organisationen zu diesem Bericht und somit den vorgesehenen Absichten zur Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs Stellung nehmen.

Die Gemeinde Hitzkirch ist der Ansicht, dass der Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs im unteren Seetal in diesem Bericht ungenügend Rechnung getragen wird. Deshalb stellt die Gemeinde Hitzkirch in ihrer Stellungnahme an den Verkehrsverbund Luzern (VVL) klare Forderungen.

Was wird gefordert?

Die Verbindung Hitzkirch-Müswangen-Muri, und dadurch die Schliessung der Verbindungslücke Richtung Freiamt. Durch die Verbindung Hitzkirch Aesch-Meisterschwanden-Fahrwangen wird die Anbindung an den öffentlichen Verkehr des Kantons Aargau ermöglicht. Zusätzliche Mobilitätszentralen, wie zum Beispiel die Umsteigemöglichkeiten auf den öffentlichen Verkehr, und der Viertelstundentakt der S9 bis nach Emmenbrücke (ab 2040 mit dem Durchgangsbahnhof bis Luzern) zur Kapazitätssteigerung der überfüllten Züge.

Die geforderten Massnahmen sollen in die Zielsetzung einfliessen und möglichst zeitnah umgesetzt werden, damit die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in der Gemeinde Hitzkirch gesteigert werden kann.

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