Hochdorf

Grünes Engagement: Neues Förderprogramm startet

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Für 2026 stellt Hochdorf 65'000 Franken Fördergelder für Projekte bereit: Elektrofahrzeuge, Photovoltaik und Wildsträucher stärken Umwelt und Biodiversität.

Blick auf Hohenrain im Hintergrund die Gemeinde Hochdorf.
Blick auf Hohenrain im Hintergrund die Gemeinde Hochdorf. - Nau.ch / Simone Imhof

Auch für das Jahr 2026 stehen 65'000 Franken für das Förderprogramm Energie und Umwelt zur Verfügung, berichtet die Gemeinde Hochdorf. 50'000 Franken sind für die Schaffung der Grundvoraussetzung für das Laden von Elektrofahrzeugen reserviert.

Die Fördergegenstände: Effiziente Haushaltgeräte, Personenfahrzeuge mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb und Energiespeicher für Photovoltaikanlagen bleiben aufgrund der regen Nachfrage bestehen.

Die Gesuchsformulare können laufend eingereicht werden. Die Auszahlung der Förderbeiträge erfolgt bei Erfüllen der Kriterien oder bis zur Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Fördergelder (15'000 Franken).

Wildsträucher: Kleine Helfer für die Natur

Neu hat die Bevölkerung die Möglichkeit, kostenlos Wildsträucher zu beziehen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Brändi werden sechs Wildstraucharten angeboten. Die Arten unterscheiden sich in ihrer Grösse, den Ansprüchen an den Standort, der Blütenfarbe, der Fruchtform und ihrem Wert für die verschiedenen Wildtierarten.

Die Felsenbirne ist ein kleiner Strauch und wächst gut an sonnigen und trockenen Standorten, die Kornelkirsche dagegen wächst hoch und kommt mit weniger Licht aus.

Die Kornwicke hat auffällige gelbe Blüten für Insekten, der Kreuzdorn bietet gut geschützte Nist- und Rastplätze. Das Pfaffenhütchen ziert mit auffälliger Fruchtfärbung, und die Heckenkirsche erträgt sogar den Formschnitt.

Anmeldung bis Ende September möglich

Das Gesuchsformular für Wildsträucher kann bis am 30. September 2026 eingereicht werden. Die Abgabe der Sträucher erfolgt am Freitag, 23. Oktober von 16 bis 18 Uhr und Samstag, 24. Oktober von 9 bis 12 Uhr in der Klostergärtnerei der Stiftung Brändi, Alte Klosterstrasse 6 in Baldegg.

Für weitere Informationen zu Bedingungen und Auflagen des Förderprogramms wenden sich Interessierte an die Abteilung Umwelt oder konsultieren die Webseite der Gemeinde Hochdorf.

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