Rüti schliesst 2025 besser als geplant ab
Die Jahresrechnung 2025 von Rüti schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 1,3 Millionen Franken ab und liegt damit 2,4 Millionen Franken besser als budgetiert.

Wie die Gemeinde Rüti ZH mitteilt, trugen zum verbesserten Ergebnis insbesondere höhere Steuereinnahmen bei. Die Gemeindesteuern entwickelten sich günstiger als erwartet. Auch die Grundstückgewinnsteuern blieben weiterhin auf einem hohen Niveau.
Der Gesamtertrag lag mit rund 164 Millionen Franken rund fünf Prozent über dem Budget, während der Gesamtaufwand mit rund 165 Millionen Franken etwa drei Prozent höher ausfiel als erwartet.
Auf der Aufwandseite wirkten sich insbesondere steigende Kosten in der Pflegefinanzierung, bei den kantonalbesoldeten Lehrpersonen sowie bei den auswärtigen Sonderschulungen aus.
Trotz dieser Mehrbelastungen ergaben sich in einzelnen Bereichen Einsparungen. Der Personalaufwand lag unter dem Budget, unter anderem weil einzelne Stellen zeitweise nicht vollständig besetzt werden konnten. Auch beim Sach- und übrigen Betriebsaufwand resultierte ein tieferer Aufwand als budgetiert.
Rüti investiert 14,9 Millionen Franken bei stabilem Haushalt
Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt rund 14.9 Millionen Franken. Davon entfielen 8,2 Millionen Franken auf den steuerfinanzierten Bereich und 6,7 Millionen Franken auf den gebührenfinanzierten Bereich.
Die Bevölkerung der Gemeinde Rüti wuchs im Jahr 2025 weiter an. Per Jahresende lebten 13'115 Einwohner in der Gemeinde, was einem Zuwachs von 190 Personen entspricht.
Trotz des Aufwandüberschusses bleibt die finanzielle Situation der Gemeinde stabil. Gleichzeitig stellen steigende Kosten insbesondere in der Pflegefinanzierung aber auch bei der Sonderschulung weiterhin eine Herausforderung für die kommenden Jahre dar.






