Wie die Gemeinde Thörigen berichtet, schliesst der Gesamthaushalt 2022 mit einem Aufwandüberschuss von 268'858.03 Franken bei einer Erhöhung des Steuerfusses.
schweizer franken
Schweizer Franken. (Symbolbild) - keystone

Der Gesamthaushalt schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 268'858.03 Franken ab. Das vorliegende Budget stützt sich auf eine Steueranlage von 1.75 Einheiten. Im Allgemeinen Haushalt (steuerfinanziert) ist mit einem Defizit von 21 4'292.90 Franken zu rechnen, welches durch den vorhandenen Bilanzüberschuss gedecktwerden kann.

Dieser beträgt per Ende 2020 1.18 Millionen Franken. Durch die Covid-19 Pandemie ist von teilweise erheblichen Einbussen bei den Steuererträgen auszugehen. Auf der Aufwandseite wiederum wird damit gerechnet, dass die Zahlungen in den Lastenausgleich Sozialhilfe ansteigen werden.

Die Gemeindebeiträge an den Schulverband nehmen durch die stetig steigenden Schülerzahlen, sowie durch den Kanton vorgenommene Anpassung der LehrergehaItsstufen, im Vergleich zum Vorjahr erneut markant zu.

Die gesetzlichen SpeziaIfinanzierungen weisen einen Aufwandüberschuss von gesamthaft 5'000.00 Franken auf. In sämtlichen drei Bereichen bleiben die Gebührenansätze unverändert, die Defizite können durch das jeweilige Eigenkapital gedeckt werden.

Nettoinvestitionen in der Höhe von 50'000.00 Franken

Im Jahr 2022 sind Nettoinvestitionen in der Höhe von 50'000.00 Franken vorgesehen. Der Finanzplan für die nächsten fünf Jahre zeigt, dass sich für die kommenden Jahre hohe Aufwandüberschüsse abzeichnen.

Unter anderem auch bedingt durch die Covid-19 Pandemie ist mit Steuereinbussen zu rechnen, im Gegenzug steigen die Aufwände stark an. Gemäss Gemeindegesetz ist das Budget so zu gestalten, dass der Finanzhaushalt ausgeglichen ist.

Ein Defizit der Erfolgsrechnung kann budgetiert werden, wenn es durch einen Bilanzüberschuss gedeckt ist. Mittelfristig werden ausgeglichene Erfolgsrechnungen angestrebt.

Aufgrund der aktuellen finanziellen Lage ist eine Erhöhung auf L75 Steueranlagezehntel nötig, um in den nächsten Jahren nicht Aufwandüberschüsse von fast 300'000.00 Franken jährlich zu budgetieren.

Mehr zum Thema:

Franken