Wie die Gemeinde Herzogenbuchsee berichtet, soll in der Bahnfeldstrasse und der Feldstrasse eine Tempo-30-Zone eingeführt werden.
Tempo-30-Zone
Eine Tempo-30-Zone. (Symbolbild) - Keystone

Die Aufwertung der Industriebrachen in Herzogenbuchsee’s Westen wirkt sich auch in Sachen Verkehr aus. Vorgesehen ist unter anderem eine Neugestaltung der gegenwärtigen Verkehrssituation, indem die bestehenden Strassen in ein Niedriggeschwindigkeits-Regime überführt werden. Der jetzige Bahnhofplatz Ost sowie der untere Teil der Bahnhofstrasse werden zu einer Begegnungszone, auf den übrigen Strassen soll Tempo 30 gelten.

Dabei handelt es sich um Massnahmen, wie sie auch der aktuelle Verkehrsrichtplan als Folge mehrerer Unfälle vorschlägt und wie sie zuletzt ebenfalls im Rahmen einer Petition gefordert wurden. Die Verkehrsberuhigungsmassnahmen sollen denn auch möglichst rasch umgesetzt werden.

Auch westlich der Bahn soll Tempo 30 gelten

Tempo 30 soll bald auch in den bereits bestehenden, nicht von der Neu-Erschliessung betroffenen Quartieren westlich der Bahn gelten, namentlich für die Bahnfeld- und die Feldstrasse. Die dortigen Anwohner forderten in einer weiteren Petition die rasche Umsetzung, ohne den Bau der Quartiersammelstrasse abzuwarten.

Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die Massnahmen vorzuziehen und bewilligte für die Umsetzung einen Kredit von 30'000 Franken. Ziel ist es, das Projekt im kommenden Frühling öffentlich aufzulegen. Die Umsetzung erfolgt dann im Idealfall im Sommer 2022, möglichst in Abstimmung mit den Massnahmen im Bahnhofsgebiet Ost.

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