Wie die Gemeinde Herzogenbuchsee berichtet, können die Kredite für das Spielgerät im Gemeindepark und der Schulraumplanung Phase 2 abgerechnet werden.
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Finanzen (Symbolbild). - Keystone

60'000 Franken betrug der Bruttokredit, den der Gemeinderat im Januar 2020 für ein neues Spielgerät im Gemeindepark genehmigt. Die effektiven Kosten beliefen sich gemäss der nun vorliegenden Kreditabrechnung auf 61'580 Franken.

Im Kredit enthalten waren 30'000 Franken, welche der Frauenverein aus Anlass seines 150-jährigen Bestehens gespendet hatte. Zusammen mit einer weiteren Spende einer Privatperson in der Höhe von 2'000 Franken war es möglich, die anlässlich der Kreditgenehmigung ausgewiesenen Nettoinvestitionskosten von 30'000 Franken einzuhalten.

Die geringen Mehrkosten entstanden dadurch, dass ein Teil des alten Spielgerätes aus dem Gemeindepark im Löliwald wiederaufgebaut wurde. Zudem musste wegen der vorgezogenen Spielplatzeröffnung im Juni vor einem Jahr im Gemeindepark ein Rollrasen verlegt werden.

Kreditabrechnung der Schulraumplanung Phase 2

Der Gemeinderat bewilligte am 14. September 2020 einen Verpflichtungskredit von 92'000 Franken als Nettoanteil der Einwohnergemeinde Herzogenbuchsee an die Schulraumplanung 2030 Phase 2. Der Oberstufenverband sowie die Gemeinde Niederönz wurden die Kosten anteilmässig aufgrund der Schülerzahlen weiterverrechnet.

Die Kosten für die Abklärungen der Variante Basisstufe trugen lediglich Niederönz und Herzogenbuchsee. In der Phase 2 der Schulraumplanung ging es darum, die Entscheidgrundlagen zuhanden der Genehmigungsbehörden der einzelnen Schulträger bzw. der Stimmberechtigten für die Genehmigung der Planungs- und Baukredite zu erarbeiten.

Kreditunterschreitung von 26'390 Franken

Mittlerweile liegt die Kreditabrechnung vor. Sie weist einen Total-Aufwand von 122'126 Franken aus. Nach Abzug der Rückerstattungen der Gemeinde Niederönz und des Oberstufenverbandes betragen die Nettoaufwendungen für Herzogenbuchsee unter dem Strich 65'610 Franken.

Die Kreditunterschreitung von 26'390 Franken resultiert hauptsächlich aus dem Verzicht zur internen Belastung der Projektleitungskosten (12'000 Franken) sowie Minderaufwendungen im Bereich Sitzungsgelder und Spesen. Daneben fielen die Kosten für die Abklärungen zur Varianten Basisstufe weniger hoch aus als erwartet.

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