Wie die Gemeinde Waldstatt berichtet, erteilten die Kirchbürger den Auftrag, die Fusion «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» umzusetzen.
Landschaft in der Gemeinde Waldstatt.
Landschaft in der Gemeinde Waldstatt. - Nau.ch / Simone Imhof
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Die Stimmberechtigten der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt haben dem Zusammenschluss zur evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Appenzeller Hinterland am 25. September 2022 mit deutlichen Ja-Mehrheiten zugestimmt.

Es ist dies die erste Fusion in der Geschichte der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell, der ab dem 1. Januar 2023 noch 17 Kirchgemeinden statt wie bisher deren 20 angehören werden.

Zukunftsvision der Kirchgemeinden

Unter dem Projektnamen «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» arbeiteten die Verantwortlichen der vier Kirchgemeinden seit Januar 2018 an der Zukunftsvision ihrer Kirchgemeinden.

Sie sind überzeugt, dass die Kraft der Kirche in Werten liegt, die heute aktueller sind denn je: Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Welt.

Die Verantwortlichen des Projekts Kirchenpark glauben an die Zukunft einer Kirche, die Menschen zusammenbringt und ihnen Halt und Sicherheit bietet.

Gemeinsam gelingt es besser

Ebenso sind sie überzeugt, dass es gemeinsam besser gelingt, aufzubrechen und Neues zu wagen.

Sie freuen sich, dass eine Mehrheit der abstimmenden Kirchbürger diese Meinung teilt.

Mit der Zustimmung zum Zusammenschlussvertrag erteilen die Kirchbürger den Kirchenvorsteherschaften der vier bisherigen Kirchgemeinden den Auftrag, die Fusion umzusetzen.

Der nächste Schritt in diesem Prozess wird am 27. November 2022 die Wahl der Behörden und die Abstimmung über die Kirchgemeindeordnung der neuen Kirchgemeinde sein.

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