Schwellbrunn

    Schwellbrunn schliesst Rechnungsjahr 2022 positiv ab

    Gemeinde Schwellbrunn
    Gemeinde Schwellbrunn

    Herisau,

    Wie die Gemeinde Schwellbrunn angibt, kann nach Abschluss der Spezialfinanzierungen ein positives Ergebnis von 436'898,39 Franken präsentiert werden.

    Gemeindeverwaltung in Schwellbrunn.
    Gemeindeverwaltung in Schwellbrunn. - Nau.ch / Simone Imhof

    Wie in früheren Jahren kann die Einlage in die Vorfinanzierung für die Sanierung der Mehrzweckanlage Sommertal erfolgen.

    Dies sind 0,2 Steuereinheiten und entspricht einem Betrag von 197'725 Franken.

    Der Personalaufwand für das Verwaltungspersonal und die Lehrerschaft fällt um 2,5 Prozent höher aus als budgetiert.

    Dies ist unter anderem auf längere Krankheitsausfälle sowie zu einem erheblichen Mehraufwand bei den Löhnen für Lernende mit zusätzlich integrativer Unterstützung zurückzuführen.

    Transferauswand ist tiefer

    Ausserdem stieg durch die Zuweisung und den Zuzug von Flüchtlingen der Bedarf an «Deutsch als Zweitsprache».

    Der Sach- und Betriebsaufwand fällt um 210'764,86 Franken höher aus als budgetiert. Die Beschaffung von Komponenten, um einen Stromausfall für die wichtigen Infrastrukturen bewältigen zu können, schlagen dabei mit 80'000 Franken zu Buche.

    Dafür ist der Transferauswand um 456'634,40 tiefer. Die Abweichung ist unter anderem auf Minderkosten bei den Fremdplatzierungen und der wirtschaftlichen Sozialhilfe zurückzuführen.

    Bei den Investitionen konnten 92 Prozent des geplanten Investitionsvolumens umgesetzt werden, dies entspricht 4'396'271,45 Franken.

    Erwartungen sind übertroffen

    Die nicht ausgeführten Vorhaben werden im Jahr 2023 ausgeführt beziehungsweise abgeschlossen und betreffen die Renovation und Erweiterung MZA und die Strassensanierung Buebenstig-Störchli.

    Der Fiskalertrag fällt gegenüber dem Voranschlag um 138'059,55 Franken höher aus.

    Während die Erträge bei den natürlichen Personen gegenüber dem Vorjahr tiefer ausgefallen sind, wurden bei den juristischen Personen und bei den Sondersteuern die Erwartungen übertroffen.

    Die Nettoschuld beläuft sich per 31. Dezember 2022 auf 3,479 Millionen Franken.

    Nettoverschuldungsquotient wird steigen

    Aufgrund des Investitionsvolumens stieg die Nettoschuld pro Einwohner im vergangenen Jahr von 159 Franken auf 2'217 Franken.

    Der Nettoverschuldungsquotient liegt bei 78 Prozent. Aufgrund der bekannten anstehenden Investitionen wird der Nettoverschuldungsquotient bis ins Jahr 2026 auf 180 Prozent ansteigen.

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