Wie die Gemeinde Oberdorf SO berichtet, wurde der Stiftungsrat im Alters- und Pflegeheim Ischimatt neu konstituiert. Die neue Legislatur dauert bis 2025.
Altersheim (Symbolbild). Ferienbetten
Eine Pflegerin mit einer Bewohnerin im Altersheim (Symbolbild). - Keystone

In der Stiftung Alters- und Pflegeheim Ischimatt ist der neue Stiftungsrat per Wahl durch die sieben Stiftergemeinden Bellach, Günsberg, Langendorf, Lommiswil, Oberdorf, Rüttenen und Solothurn bestätigt worden. Die neue Legislatur dauert vier Jahre bis zum Jahr 2025. Von den bestehenden Stiftungsräten ist Beatrice Lüthi aus Bellach nach langjähriger Tätigkeit zurückgetreten. Neu als Stiftungsrat ist Benedikt Hofer ebenfalls aus Bellach gewählt worden.

Die Stiftung führt das im Zentrum von Langendorf ansässige Alters- und Pflegeheim Ischimatt, das seit dem Jahr 1995 einen wichtigen Betreuungsauftrag für alte und pflegebedürftige Personen erfüllt. Der Stiftungsrat ist ressortmässig organisiert. Alle Arbeitsdisziplinen sind im Stiftungsrat vertreten. So hat die Heimleitung stets zeitnah eine Fachperson als Anlaufstelle.

In diesem Jahr wurde eine gesundheitliche Stabilität aufgebaut

Das Alters- und Pflegeheim erlebte nach 25 erfolgreichen Jahren zum Ende des Jahres 2020 eine grosse menschliche Erschütterung, bedingt durch die Folgen der Pandemie «Corona». Das aktuelle Jahr dient dem Wiederaufbau der grossen «Familie» und der Stabilisierung der finanziell angespannten Situation.

Mit Erleichterung können die Geschäftsleitung und die ganze Belegschaft auf eine grosse gesundheitliche Stabilität während des aktuellen Jahres aufbauen. Trotz einiger freier Betten pulsiert das Leben wieder zwischen den Bewohnern, in den Aktivitäten des Alltags und im regen Kontakt zu den Angehörigen im und ausserhalb des Heims.

Der Heimaufenthalt ist eine gute Wahl für viele Menschen

Dank zunehmender Öffnung des Heims bringt auch die Bevölkerung aus Langendorf und Umgebung wieder Leben und Schwung ins Heim und in die öffentliche Cafeteria. Die Erfahrungen aus der Pandemie zeigen deutlich, dass der Heimaufenthalt für viele Menschen eine gute Wahl darstellt. Viele gute und neue Kontakte zu anderen Personen in ähnlichen Lebenssituationen werden möglich. Der Aufenthalt vermittelt eine grosse Sicherheit, verbunden mit einer umsichtigen und fachlich guten Betreuung und Pflege. Dank der zentralen Lage kann ohne Verlust der Aussenbeziehungen und Möglichkeiten am Dorfleben teilgenommen werden.

Der neu konstituierte Stiftungsrat und die Geschäftsleitung sind überzeugt, dass sie das Heim auch in der aktuell herausfordernden Situation konstruktiv in eine gute Zukunft werden leiten können, mit visionären Entwicklungen zum Wohl der alternden Bevölkerung im Raum Solothurn.

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