Der UHC Waldkirch-St. Gallen verliert im Play-off-Viertelfinale die Partien drei und vier und liegt in der «Best-of-Five-Serie» im Hintertreffen.
Unihockey UHC Waldkirch-St. Gallen
Spiel des UHC Waldkirch-St. Gallen. - UHC WaSa
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Am Freitagabend stand im Play-off-Viertelfinale Spiel drei zwischen Titelverteidiger Floorball Köniz und dem UHC WaSa an. Nach der ärgerlichen Niederlage in der zweiten Partie wollten die Gäste das Momentum unbedingt wieder auf ihre Seite kippen.

Verheissungsvoller Start

Nach dreieinhalb Minuten gelang Topscorer Asla Veteläinen bereits der Führungstreffer. Mitte des Drittels verletzte sich Routinier Andrin Zellweger und schied aus. Nichtsdestotrotz konnten die Ostschweizer mit der knappen Führung in die erste Pause.

Irgendetwas schien WaSa jedoch zu hemmen, es schien, als ob mit angezogener Handbremse gespielt würde. So konnte Köniz nicht nur ausgleichen, sondern zog auch auf 3:1 davon. Wenige Sekunden nach dem dritten Gegentreffer konnte aber Tuukaa Kivioja wieder verkürzen. Für das Schlussdrittel schien alles möglich. Veteläinen war dann auch wirklich für den vielumjubelten Ausgleich verantwortlich.

Doch trotz eines überragenden Lukas Genhart im Gehäuse, kassierten die St. Galler den vierten Gegentreffer und lagen erstmals in der Serie in Rückstand.

Zweites Heimspiel ging schief

 Gespannt durfte man auf das zweite Heimspiel sein. Der Flow aus dem Spiel bei den Grasshoppers oder dem ersten Play-off-Spiel sind komplett weg. So stand es dann zur ersten Pause auch bereits 0:3 aus Sicht der Ostschweizer. Und im zweiten Drittel waren noch keine fünf Minuten gespielt, da stand es bereits 0:5.

Nach einer halben Stunde gelang jedoch auch dem Heimteam endlich der erste Treffer. Michael Schiess verwandelte einen Penalty. Nur gerade zehn Sekunden danach traf Stefan Schiess zum 2:5 und liess wieder Hoffnung aufkommen.

Doch bis zur zweiten Sirene stellte Köniz den alten Fünf-Tore-Abstand wieder her. Natürlich liess das Trainerteam im letzten Abschnitt nichts unversucht und wirbelte die Linien nochmals durcheinander. Tuukka Kivioja traf zum 3:7. Aber spätestens, als die Gäste in Unterzahl zum achten Mal jubeln konnten, war klar, dass es an diesem Sonntag wohl keinen Sieg mehr für Grün-Weiss gibt.

Anschliessend trafen beide Teams nochmals zweimal, Kivioja konnte sich seinen zweiten persönlichen Treffer des Abends gutschreiben. Alles in allem aber passte beim Heimteam zu wenig zusammen.

Nächstes Spiel findet in Bern statt

Am kommenden Samstag, 19. März 2022, steht in Bern Spiel Nummer fünf an. Ein allfälliges sechstes Spiel findet am Sonntag, 20. März 2022, um 17 Uhr im Athletik-Zentrum statt.

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