Wie die Gemeinde Glarus Süd berichtet, lud die Gemeinde die neu Zugezogenen am 2. Oktober 2021 zu einem besonderen Anlass ein.
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Mit einem Schild werden Besucher in der Gemeinde Glarus Süd willkommen geheissen. - keystone

Einmal jährlich ladet die Gemeinde neu Zugezogene zu einem besonderen Anlass ein. Dieses Jahr stellte sich Elm, das preisgekrönte Wakkerdorf, bei schönstem Herbstwetter vor.

Die Gemeinde Glarus Süd denkt sich jedes Jahr für die frisch zugezogenen Einwohner ein neues Programm an einem anderen Ort aus. 2021 holte sie sich den Verein Talföhn, die Glarus Süd Tourismus AG, die Stiftung Pro Elm und die Autobetriebe Sernftal AG mit ins Boot.

Willkommen in Glarus Süd

Von den 415 angeschriebenen Haushaltungen meldeten sich 57 Teilnehmer zum Anlass vom 2. Oktober 2021 an. Ihre Einladung war auch ein Gratis-Billett für den Bus von Schwanden nach Elm und zurück.

Treffpunkt war um zehn Uhr beim Kulturschopf in Elm, wo nach dem Covid-Zertifikats-Check und dem Fassen einer Namensetikette, Gemeindepräsident Mathias Vögeli die Gäste herzlich begrüsste.

In wortgewandter Weise brachte er ihnen die Gemeinde Glarus Süd und einige ihrer Besonderheiten näher. Anschliessend übergab er Jürg Schuler von der Stiftung Pro Elm das Wort.

Proaktives Kennenlernen

Jürg Schuler gewann die Aufmerksamkeit und die Sympathie der Gäste mit Charme und Witz. Er erzählte, dass er als Knabe schon in der Schiefertafel-Fabrik mitgewirkt hat.

Damals hielt sich seine Begeisterung über seine fremdbestimmte Freizeit in Grenzen. Aber heute sei er stolz, sein Wissen über die Maschinen und 32 Arbeitsgänge mit einzelnen Familien-Anekdoten weiterzugeben.

Nebst ihm, stellte er seine beiden Kolleginnen Anni Brühwiler und Elsbeth Rhyner vor, welche den Gästen das Schiefertafel-Museum, die Geschichte des Bergsturzes und das Dorf Elm näherbrachten.

Pflegen der Geselligkeit

Die in drei Gruppen eingeteilten Gäste erfuhren in der insgesamt zweistündigen Führung viel Lehrreiches und Interessantes. Zum Abschluss trafen alle auf dem Platz zwischen dem Tourismusbüro und dem rund 28 Tonnen schweren Sernifit, genannt «Martinsrössli», zusammen.

Hübsch dekorierte Tische sowie ein reichhaltiges Buffet mit regionalen Köstlichkeiten luden zum Essen ein. Bei warmen Sonnenschein und leckeren Kuchenbuffet der Elmer Landfrauen füllten sich die Bäuche und der Stimmungsbarometer stieg.

So verabschiedeten sowohl Jörg Schuler als auch Mathias Vögeli die Neuzuzüger mit einem Spässchen. Als Erinnerungsgeschenk erhielt jeder Neuzuzüger-Haushalt eine spezielle Schiefertafel.

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