Im Frühling 2022 werden am und im Basisstufenschulhaus Obstalden in der Gemeinde Glarus Nord verschiedene Massnahmen zur Senkung der Radon-Werte umgesetzt.
Innenhof vom Näfels-Freulerpalast in Glarus Nord.
Innenhof vom Näfels-Freulerpalast in Glarus Nord. - Nau.ch / Simone Imhof

Die Gemeinde Glarus Nord wird im Frühling 2022 am und im Basisstufenschulhaus Obstalden verschiedene Massnahmen umsetzen, um die Radon-Werte zu senken. So nimmt die Gemeinde im Frühling 2022 verschiedene Sofortmassnahmen an den Türen vor.

Ebenso werden die Öffnungen von erdberührenden Gebäudeteilen, insbesondere auch die Steigleitungen, abgedichtet. Im Anschluss überprüft man die Radon-Werte erneut. Sind weitere bauliche Anpassungen zur Senkung erforderlich, werden diese im Sommer oder Herbst 2022 umgesetzt.

Mit der neuen Strahlenschutzverordnung vom Januar 2018 traten bei der Radonbelastung neue, tiefere Radonwerte für Wohn- und Aufenthaltsräume in Kraft, welche über längere Zeit regelmässig genutzt werden.

So sank der frühere Grenzwert von 1000 Becquerel/m3 auf den heute zulässigen Referenzwert von 300 Becquerel/m3. Zudem gilt eine Sanierungspflicht für Gebäude, die diesen Referenzwert von 300 Becquerel/m3 nicht einhalten.

Die Radon-Werte des Basisstufenschulhauses Obstalden sind zu hoch

Der Kanton nahm daraufhin eine Überprüfung der Radon-Werte von sämtlichen Schulhäusern und Kindergärten in Glarus Nord vor.

So stellte man im Basisstufenschulhaus Obstalden einen Wert fest, welcher mit 477 Becquerel/m3 leicht über dem neuen zulässigen Referenzwert von 300 Becquerel/m3 liegt.

Alle anderen Schulhäuser und Kindergärten in Glarus Nord befinden sich unterhalb des zulässigen Becquerel-Referenzwertes und müssen daher keiner Sanierung unterzogen werden.

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