Glarus Nord: Personenunterführung Bahnhof Näfels-Mollis eingeweiht

    Gemeinde Glarus-Nord
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    Glarus,

    Die Personenunterführung beim Bahnhof Näfels-Mollis wurde am vergangenen Freitag der Bevölkerung zur Benutzung übergeben.

    GalrusNord
    Gemeindepräsident Thomas Kistler und Vizepräsident Bruno Gallati durchschneiden zusammen mit Hanspeter Schiesser (Abteilungsleiter Tiefbau Infrastruktur und Projekte) das rote Band. - GalrusNord

    Die Personenunterführung Bahnhof Näfels-Mollis wurde im kleinen Rahmen eingeweiht.

    So durchschnitten Gemeindepräsident Thomas Kistler und Vizepräsident Bruno Gallati, Ressortleiter Bau und Umwelt im Beisein von Vertretern der Planungs- und Ingenieurbüros, der Gemeinde Glarus Nord sowie der beauftragten Baufirma, der Toneatti AG, auf dem Bahnhofsplatz das rote Band und durchschritten im Anschluss als Erste die fertiggestellte Personenunterführung.

    Die Personenunterführung beim Bahnhof Näfels-Mollis ist knapp 54 Meter lang und unterquert zwei Gleise sowie die Stichstrasse. Mit den beiden Rampen auf Seite des Bahnhofs und des Zschokke-Areals misst sie sogar 133 Meter.

    Daten der Bauarbeiten

    Damit die Unterführung überhaupt gebaut werden konnte, mussten rund 5'500 Kubikmeter Erdmaterial ausgehoben werden. Die Bauarbeiten dauerten vom 01. April 2020 bis 26. November 2021, wobei der Bahnbetrieb während der gesamten Bauzeit vollständig aufrechterhalten wurde.

    Einzig für den Einbau der vorfabrizierten Bauelemente der Personenunterführung sowie an zwei weiteren Wochenenden musste der Betrieb gesperrt werden, wobei der öffentliche Verkehr mit Bussen sichergestellt wurde.

    Die Personenunterführung Näfels-Mollis verbindet den Bahnhofsplatz Näfels mit dem dereinst überbauten Zschokke-Areal, welches Bestandteil des in der Nutzungsplanung II festgehaltenen Entwicklungsschwerpunkts Näfels-Mollis bildet.

    Gegenwärtig führt die Personenunterführung auf Molliser Seite via Rampe und Trottoir bis zur Kreuzung Stichstrasse-Molliserstrasse. Die Personenunterführung kostet rund CHF 9 Mio.

    Diese Kosten werden durch die Gemeinde Glarus Nord und die Grundeigentümerin des Zschokke-Areals getragen, ebenfalls leistet der Kanton Glarus einen Beitrag.

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