Die Gemeinde Glarus Nord erarbeitet ein Gesamtverkehrskonzept, um zu sehen, wie die Gemeinde den Verkehr in den nächsten 15 Jahren abwickeln möchte.
Näfels-Freulerpalast in Glarus Nord.
Näfels-Freulerpalast in Glarus Nord. - Nau.ch / Simone Imhof

Zum Thema Verkehr existieren für die Gemeinde Glarus Nord derzeit verschiedene Zielformulierungen, Absichten und Planungsgrundlagen, welche auch in der Gesamtrevision der Nutzungsplanung (NUP II) entwickelt wurden. Gegenwärtig fehlt jedoch ein klares, handlungsorientiertes Konzept für den Gesamtverkehr und eine damit verbundene zukunftsgerichtete Verkehrsabwicklung.

Das Gesamtverkehrskonzept soll ein strategisches Planungsinstrument zur Abstimmung von Siedlung, Verkehr und Landschaft sein, welches Massnahmen für die einzelnen Verkehrsträger enthält und eine koordinierte Umsetzung der verschiedenen Massnahmen ermöglicht. Es orientiert sich an den Vorgaben der NUP II sowie an den übergeordneten Bestimmungen.

Velotouren und Standaktionen geplant

Die Arbeiten am Gesamtverkehrskonzept erfolgen unter dem aktiven Einbezug der Bevölkerung. Dazu sind unterschiedliche Formate der Mitwirkung geplant. Die Gemeinde lädt die Bevölkerung ein, vor Ort über Mobilitätsfragen zu diskutieren und das lokale Wissen der Gemeinde zu teilen.

Gemeinsam werden mit dem Velo die Ortsteile von Glarus Nord erkundet und über Herausforderungen im Verkehr und zukunftsfähige Stossrichtungen gesprochen. Für jene Einwohner, welche nicht mit dem Velo unterwegs sind, finden zwischen 19 und 20.30 Uhr jeweils Standaktionen statt.

Die Velotouren und die Standaktionen finden bei jeder Witterung statt. Für die Velotouren wird eine Anmeldung gewünscht, jedoch sind auch spontane Teilnehmer herzlich willkommen. Weitere Informationen zu den Mitwirkungsmöglichkeiten und zum Stand der Arbeiten finden sich auf der Webseite der Gemeinde Glarus Nord.

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