Ende 2021 verliert der UHC Waldkirch-St.Gallen gegen Alligator Malans mit 3:4 nach Verlängerung.
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In der letzten Partie des Jahres 2021 unterliegt der UHC Waldkirch-St.Gallen Alligator Malans mit 3:4 nach Verlängerung. Gegen die viertplatzierten Bündner wäre in dieser Partie mehr als ein Punkt möglich gewesen.

Die St.Galler wollten nach dem erfolgreichen Gastspiel in der Zentralschweiz bei Zug den Schwung mitnehmen und gegen die Malanser den dritten Vollerfolg aus den vergangenen drei Partien realisieren. Allerdings gelang der Auftakt nur sehr bedingt.

Wie schon gegen Zug wirkten die Ostschweizer anfänglich passiv und liessen den Gästen aus der Bündner Herrschaft zu viel Raum bei ihren Aktionen. Dies rächte sich, bereits nach neun Minuten führten die Malanser mit 2:0, und im Laufe des ersten Drittels waren sie näher am dritten Treffer als die St.Galler am ersten.

Starkes Mitteldrittel

Glücklicherweise konnte das dritte Gegentor erfolgreich verhindert werden, auch dank Lukas Genhart im Tor, der einige starke Paraden zeigte. Im zweiten Abschnitt traten die St.Galler gänzlich anders auf.

Sie rissen das Spieldiktat an sich und schienen den Gegner damit zu überrumpeln. Besonders in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels dominierte das Team von Armin Brunner die Partie.

Nach 40 Minuten hatten die St.Galler den Spielstand durch Tore von Rahul Chiplunkar und Mike Zahner egalisiert, mit einer besseren Chancenverwertung wäre auch eine Führung im Bereich des Möglichen gewesen.

Holenstein mit dem erneuten Ausgleich

Auch im Schlussabschnitt zeigten sich die Ostschweizer ihrem Kontrahenten, der aus Resultatsicht in den vergangenen Saisons durchaus als Angstgegner bezeichnet werden durfte, mindestens ebenbürtig.

Den erneuten Führungstreffer seines Stammvereins konterte Luca Holenstein mit einem überzeugenden Abschluss nach einem schnellen Gegenstoss – die Verlängerung musste somit über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Kontroverse Situation führt zur Entscheidung

In der Overtime entwickelte sich ein munteres Auf und Ab, beide Teams zeigten vielversprechende Ansätze, aber auch unnötige Fehler. Mit letzter Konsequenz suchte allerdings keine der beiden Equipen die Entscheidung.

Dennoch gelang den Malansern diese, auch dank einer zumindest diskutablen Entscheidung der Unparteiischen: Sie wandelten einen angezeigten Vorteil für WaSa-Verteidiger Tino von Pritzbuer innert Sekundenbruchteilen in einen Freischlag für die Malanser um, nachdem dem von zwei Gegenspielern bedrängten von Pritzbuer der Ball über die Bande sprang.

Der Fokus der St.Galler verlagerte sich kurzzeitig auf die Schiedsrichterentscheidung, sodass sie es verpassten, einen Weitschuss von Lukas Veltsmid ausreichend zu verteidigen. Der Versuch des Verteidigers fand durch mehrere Stöcke und Beine hindurch den Weg ins Tor.

Schlecht belohnt für ordentliche Leistung

Die St.Galler belohnten sich damit schlecht für eine an sich ordentliche Leistung gegen ein Team aus dem erweiterten Favoritenkreis auf den Titel. An diesem Abend wäre definitiv mehr als ein Punkt drin gewesen. Nichtsdestotrotz zeigt die Leistungskurve der Ostschweizer nach oben.

Sollten sie diesen Trend im neuen Jahr fortsetzen können, ist die erneute Qualifikation für die Playoffs absolut machbar.

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