Wie der Verein FC Laufenburg-Kaisten schreibt, war die Entscheidung des Vereinsvorstandes, mit zwei Aktiventeams an den Start zu gehen, richtig.
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Symbolbild Fussball. - Pexels
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Nach einer langen und intensiven Sommerpause mit vielen personellen und organisatorischen Herausforderungen stehen die Aktiven des FCLK schon wieder mitten in der Saison 22/23. Der schwierige, aber durchaus logische Entscheid des Vorstands, mit einer anstelle von zwei Aktivmannschaften sowie einer 30+ Seniorenmannschaft in die neue Saison zu gehen, stellt sich bisher als goldrichtig heraus.

Natürlich wurde im Vorfeld der neuen Saison auch die Besetzung des Trainerposten der neu geschaffenen Aktivmannschaft diskutiert. Nach gründlicher Überlegung hat sich der Vorstand mit Marco Schönenberger und Giuseppe Iudici für eine vereinsinterne Lösung entschieden. Die Ziele dieser Mannschaft waren schnell definiert: Es soll in erster Linie eine neue Einheit entstehen. Das sportliche, eher zweitrangige Ziel ist vorerst der Klassenerhalt in der 4. Liga.

Nach einer intensiven Vorbereitung und den ersten vier Meisterschaftsspielen ist die Mannschaft auf Kurs, hat aber noch enorm viel Potenzial, das es nun auszuschöpfen gilt. Nach zwei Niederlagen an den ersten beiden Spieltagen, 0:3 gegen Kaiseraugst und 2:4 gegen Virtus Liestal, waren die Defizite der Mannschaft schon am Match-Telegramm erkennbar.

Die resultatmässig klaren Niederlagen ergaben sich jeweils nach späten Gegentoren. So war es am Trainerduo, die Schrauben im Training noch etwas härter anzuziehen, um für das erste richtige Derby dieses Teams gegen den Aufstiegskandidaten aus Eiken bereit zu sein.

Mannschaft hat noch viel Potenzial

Marco Schönenberger, welcher es wie kein zweiter versteht, motivierende Worte zu finden, sowie Giuseppe Iudici, welcher mit seinem feinen taktischen Gespür die eine oder andere Überraschung in die Startelf gepackt hat, haben die Mannschaft optimal auf die Partie vorbereitet. Diese startete jedoch denkbar schlecht: Nach wenigen Sekunden zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und pfiff Elfmeter für Eiken, der in der Folge souverän verwandelt wurde. Was für ein Kaltstart!

Umso bemerkenswerter ist der restliche Verlauf des Spiels einzuordnen. Die Laufenburger Mannschaft liess sich nichts anmerken und kontrollierte das Spiel über weite Strecken. Aufbauend auf eine sichere Verteidigung mit dem formellen Spielmacher Dashnor Hoti und auf ein lauffreudiges Mittelfeld um das Duo Grossenbacher und Costa drückten die Laufenburger stark auf den Ausgleich.

Kurz vor der Pause belohnte Aussenverteidiger Sigstein den hohen Aufwand mit dem 1:1. Die Eiker-Truppe zeigte sich etwas überrascht ob der grossen Gegenwehr, kam aber ebenfalls zu Chancen. So entwickelte sich die zweite Halbzeit zu einem hart umkämpften Schlagabtausch. Weitere Tore gelangen allerdings auf keiner Seite.

Spätestens nach diesem Spiel kann man bereits sagen, das Saisonziel Nummer eins ist erreicht, die Mannschaft ist eine Einheit. Nun galt es, dies in sportlichen Erfolg umzumünzen.

Bisher noch kein Sieg

Die nächste Gelegenheit dazu bot sich am Donnerstag, 8. September 2022, beim Auswärtsspiel in Rheinfelden. Diesmal war es der FCLK, der schnell zuschlagen konnte. Janis Senn brachte die Laufenburger nach sechs Minuten mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze in Führung.

Im Anschluss entwickelte sich ein offenes Spiel mit Vorteilen für den FCLK. Leider wurde verpasst, im Laufe des Spiels frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen, weshalb eine hochspannende Schlussphase bevorstand. Der erste Sieg lag bereits in der Luft, bis in der 93. Minute ein Traumfreistoss der Rheinfelder den Laufenburgern ein Strich durch die Rechnung machte.

Nun gilt es, diesen Rückschlag schnell zu verdauen und gut vorbereitet in die Serie von vier Heimspielen zu starten.

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