Freiburger Spital erzielt trotz Verlust bestes Resultat seit 2015
Das Freiburger Spital (HFR) hat sein Geschäftsjahr 2022 mit einem Verlust von 4,2 Millionen Franken abgeschlossen.

Es sei das beste Jahresergebnis seit 2015. Budgetiert war ein Defizit von 15,7 Millionen Franken.
Neben der intensiven Spitaltätigkeit sei auch die Bettenauslastung sehr hoch gewesen, teilte das HFR am Freitag, 28. April 2023, mit.
Das vergangene Jahr sei noch von der Covid-19-Pandemie und von einem Ausbruch von Kinder-Bronchiolitis zum Jahresende geprägt worden.
Zudem schloss das Spital letztes Jahr den Standort in Billens und reorganisierte drei weitere Standorte.
Anstieg von 9,6 Prozent im ambulanten Sektor
In den Abteilungen für Akutmedizin und Rehabilitation habe das HFR rund 22'000 Fälle behandelt, das entspreche einem Anstieg von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im ambulanten Sektor hätten die Aktivitäten um 9,6 Prozent zugenommen. So stieg auch der Umsatz um 3,5 Prozent auf 556,4 Millionen Franken.
Steigende Effizienz
Seit 2019 versucht das HFR seine Effizienz zu steigern. Unter anderem soll die mittlere Verweildauer (MVD) der Patienten im Spital gesenkt werden.
Damit wurde im Jahr 2022 gestartet. Die MVD lag zuvor weit über dem nationalen Durchschnitt.
Laut der Mitteilung zeigen sich erste Erfolge und die MVD liegt für den Standort Freiburg im nationalen Durchschnitt.






