Freiburg ernennt Projektleiter für neues Hallenbad
Freiburg hat mit Jean-Frédéric Python einen erfahrenen Projektleiter für das neue Hallenbad mit 50-Meter-Becken auf dem Schlachthof-Areal verpflichtet.

Wie die Stadt Freiburg mitteilt, um das ehrgeizige Projekt eines Hallenbads mit 50-Meter-Becken auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs umzusetzen, suchte der Gemeinderat nach einer erfahrenen Projektleitung. Die Wahl fiel auf Jean-Frédéric Python, bisher Leiter der Chemins de fer du Jura.
Der 59-jährige Freiburger, der als Projektleiter für das Bau- und Sportprojekt engagiert wurde, wird in erster Linie die Koordination der interdisziplinären Projektteams übernehmen und die Entscheidungsgrundlagen vorbereiten, die zur Realisierung des H2LéO-Komplexes führen. Zudem wird er eine Projekt-Roadmap erstellen, zur Definition der finanziellen und rechtlichen Struktur beitragen sowie den Architekturwettbewerb organisieren – alles unter Einbezug und Aktivierung der öffentlichen und privaten Partnerinnen und Partner.
Jean-Frédéric Python ist zweisprachig Französisch–Deutsch und besitzt einen Master in Raumplanung, den er 2013 an der ETH Zürich erwarb, sowie ein FH-Diplom als Bauingenieur der École d’ingénieurs de Genève (1992). Zudem absolvierte er eine CEO-Weiterbildung an der St. Gallen Business School.
Seine vielseitige berufliche Laufbahn führte ihn vom Staat Freiburg, wo er für die Überwachung der 600 Bauwerke des kantonalen Strassennetzes verantwortlich war (1996 bis 2001), über die Gemeinde Düdingen (Gemeindeingenieur 2006 bis 2014) und die Freiburger Verkehrsbetriebe (unter anderem als Leiter der Abteilung Infrastrukturprojekte, 2015 bis 2018) bis hin zu den Schweizerischen Bundesbahnen (Teamleiter SBB Infrastruktur in Lausanne, 2019 bis 2021) und schliesslich zu den Chemins de fer du Jura, die er seit 2021 leitete. Darüber hinaus ist er Mitglied des Ausschusses des Verbands öffentlicher Verkehr.
Eintritt in eine konkrete Phase
Dank des Engagements von Jean-Frédéric Python kann das Projekt des Schwimmbadkomplexes nach zahlreichen Analysephasen nun in eine konkrete Umsetzungsphase eintreten.
Zur Erinnerung: Das Projekt umfasst ein Hallenbad mit einem Schwimmbecken mit acht 50-Meter-Bahnen sowie verschiedene weitere Becken (Planschbecken, Lernbecken, Spielbereich und Sprungbecken).
Die Anlage wird sowohl regionale als auch nationale Wettkämpfe empfangen können und gleichzeitig den Bedürfnissen von Schulen, Sportvereinen und der Allgemeinbevölkerung gerecht werden. Darüber hinaus soll der Komplex Platz für weitere Aktivitäten rund um Sport, Betreuung und Gesundheit bieten.






