Frauenfeld

Thurplus verdoppelt Solarstrom an Trinkwasseranlage

Stadt Frauenfeld
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Frauenfeld,

Frauenfeld nutzt Sonnenenergie konsequent: Die neue Fassaden-Photovoltaikanlage liefert jährlich 136 000 Kilowattstunden Strom für die Trinkwasseranlage.

Frauenfeld PV-Fassadenanlage
Von links: Tobias Bergau (Bereichsleiter Markt und Kunden), Mihael Franc (Teamleiter Vertrieb und Projekte), Giulio Braun (Teamleiter Wasser, Wärme und Gas) sowie Stadtrat Stefan Leuthold (Departementsvorsteher Thurplus, Freizeit und Sport) bei der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik￾Fassadenanlage, die nachhaltigen Strom für die Trinkwasseraufbereitung produziert. - Stadt Frauenfeld

Wie die Stadt Frauenfeld berichtet, nahm Thurplus an der Trinkwasseraufbereitungsanlage an der Langfeldstrasse in Frauenfeld eine neue Photovoltaik-Fassadenanlage in Betrieb. Die Anlage ergänzt die im letzten Jahr realisierte Freiflächen-Photovoltaikanlage und unterstreicht den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion.

Die offizielle Inbetriebnahme erfolgte im Beisein von Stadtrat Stefan Leuthold, Departementsvorsteher Thurplus, Freizeit und Sport.

Doppelte Solarstromproduktion am Standort

Für die neue Fassadenanlage wurden 144 integrierte Solarmodule auf einer Fläche von 288 Quadratmeter an der Südfassade des Gebäudes angebracht. Die Anlage hat eine installierte Leistung von 64 Kilowatt Peak und produziert jährlich rund 50'000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom.

Zusammen mit der bestehenden Freiflächenanlage erzeugt Thurplus an diesem Standort nun insgesamt 136'000 kWh Solarstrom pro Jahr. Die gesamte Stromproduktion wird nahezu vollständig für den Betrieb der energieintensiven Trinkwasseraufbereitung genutzt – insbesondere für die grossen Förderpumpen und den Aufbereitungsprozess.

Vorteile der vertikalen Solarstromproduktion

Fassadenanlagen bieten spezifische Vorteile: Sie nutzen grosse, bislang ungenutzte Gebäudeflächen für die Energieerzeugung. Besonders wertvoll ist ihre überproportionale Winterleistung: Senkrecht installierte Module profitieren vom flachen Sonnenstand im Winterhalbjahr und von reflektiertem Licht, wodurch sie auch in den dunkleren Monaten gute Erträge erzielen. Zudem sind sie weniger anfällig für Verschmutzung durch Staub, Laub und Schnee.

Regionale Wertschöpfung und PV-Strategie

Wie bereits bei der Freiflächenanlage setzte Thurplus auch bei diesem Projekt konsequent auf regionale Partner. Die beauftragten Firmen stammen aus der Region, wodurch ein bedeutender Teil der Wertschöpfung vor Ort bleibt.

«Mit der neuen Fassadenanlage setzen wir unsere PV-Strategie konsequent um und zeigen, dass Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen», sagt Stadtrat Stefan Leuthold. «Jede Kilowattstunde Solarstrom, die wir hier produzieren, macht unsere Infrastruktur unabhängiger, sichert die Versorgung und schafft lokale Arbeitsplätze. So gestalten wir Schritt für Schritt eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen.»

PV-Offensive für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Die neue Anlage ist bereits die zweite PV-Fassadenanlage im Portfolio von Thurplus. Eine weitere Fassadenanlage betreibt das Unternehmen auf der Fassade des Athletic-Centers.

Zusammen mit zahlreichen bereits realisierten PV-Projekten auf Frauenfelder Dächern und weiteren geplanten Vorhaben trägt Thurplus aktiv zur Umsetzung der städtischen Klimastrategie bei.

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