Im Kanton Thurgau haben Gewitter in der Nacht auf Donnerstag für rund 200 Schadenmeldungen geführt. Eine Autofahrerin wurde bei einem Selbstunfall verletzt.
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz.
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. - dpa

Im Kanton Thurgau haben Gewitter in der Nacht auf Donnerstag für rund 200 Schadenmeldungen geführt. Eine Autofahrerin wurde bei einem Selbstunfall verletzt. Die meisten Anrufe gingen zwischen 22 Uhr und 1 Uhr nachts ein, nachdem aus südwestlicher Richtung eine weitere Gewitterzelle den Kanton erreichte und erhebliche Regenmengen mit sich brachte, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte.

Vorwiegend betrafen die Schadenmeldungen die Gemeinden Schlatt, Frauenfeld, Islikon, Gachnang, Felben-Wellhausen, Müllheim sowie einige Ortschaften entlang dem Seerücken und dem nördlichen Teil des Kantons.

Die Feuerwehren mussten überflutete Keller auspumpen sowie Strassen von umgestürzten Bäumen befreien oder sperren. Teilweise wurden auch Unterführungen überschwemmt und vereinzelt traten Bäche über die Ufer. In mehreren Gemeinden kam es zu Stromausfällen.

Zwischen Hörhausen und Dettighofen spülte der Regen Erdreich auf die Steckbornstrasse. Eine 38-Jährige Autofahrerin, die in Richtung Pfyn unterwegs war, verlor auf der verschmutzten Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen. Sie kam von der Strasse ab und prallte in eine Trafostation. Die Frau musste mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

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