Wie der HC Flawil mitteilt, endete das Spiel der Herren 1 gegen den TV Unterstrass mit einem 26:26-Unentschieden.
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Handball. - Pixabay
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Für das zweite Spiel der Abstiegsrunde machte sich die erste Herrenmannschaft am Samstag im Schneegestöber auf nach Zürich.

Nach dem Auswärtserfolg gegen SG Magden/Möhlin wollte man auch in dieser Partie die zwei Punkte aus der fremden Halle mitnehmen.

Einfachen Handball spielen, konzentriert und überzeugend wollte man auftreten.

Wollte… denn was die Mannschaft an diesem Samstag zeigte, erstaunte sicherlich auch manch mitgereisten Fan – und man rieb sich verwundert die Augen.

Es geht um den Ligaerhalt

Die Mannschaft muss sich der Kritik stellen, eines der schlechteren Spiele abgeliefert zu haben.

Die nicht gänzlich unbekannte Equipe des TV Unterstrass stellte die Flawiler immer wieder vor einige Probleme.

Die Partie war gespickt mit Unkonzentriertheiten, technischen Fehlern und leider auch mit unbegründeter Hektik.

Das Tempo wurde bereits zu Beginn von beiden Mannschaften hoch angesetzt, auch die eine oder andere Prise Härte war vorhanden. Richtig, denn es geht ja auch um den Ligaerhalt.

Zwei Tore Rückstand für Flawil

Während Flawil, wenn überhaupt, meist lediglich mit einem Tor in Führung lag, konnte sich das Heimteam maximal mit drei Toren absetzen.

Der Wille seitens der Flawiler war jedoch vorhanden, man kämpfte sich immer wieder ins Spiel zurück, und in den letzten 20 Minuten wechselte die Führung mehrfach hin- und her.

Ein Spiel, das aufgrund der Geschehnisse jeden Ausgang hätte erleben können. Niederlage – Sieg – oder doch Unentschieden? Auf welche Seite schlägt das Pendel aus?

Die Schlussphase war an Dramatik kaum zu überbieten. Zwei Tore Rückstand für Flawil, verworfene freie Würfe, Tor, Ausgleich, zwei Minutenstrafe für das Heimteam.

Fehlpass ins Seitenaus

Noch 30 Sekunden waren auf der Uhr zu spielen. Flawil im Angriff – Überzahl – noch zehn Sekunden, die Lücke war da – Fehlpass ins Seitenaus.

Unter keinen Umständen noch ein Tor erhalten – Steel von Gämperli – Wurf – Parade Rempfler: unentschieden.

Die letzten Minuten zeigten, wie attraktiv der Handballsport mit seiner Dynamik und dem Tempospiel und der kaum auszuhaltenden Spannung sein kann.

Sicherlich müssen sich beide Teams eingestehen, dass es nicht die hochklassigste Partie war, welche sie an diesem verschneiten, eisigen Nachmittag gezeigt haben.

Favoriten fordern

Auch darf gesagt sein, dass dies mit der Punkteteilung an diesem Samstag sicherlich absolut in Ordnung geht.

Auf Seiten der Flawiler muss man sich bewusst sein, dass eine solche Leistung nicht wiederholt werden darf – schon gar nicht gegen direkte Konkurrenten in dieser Abstiegsrunde.

Es gilt nun, den Fokus auf die Wochen und die neuen Aufgaben zu richten, konzentriert zu arbeiten, den einen oder anderen Favoriten zu fordern und dann auch zu ärgern.

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