Wie der Badmintonclub Uzwil berichtet, gibt es den ersten Formtest am 24. und 25. September 2022 zum Saisonstart gegen Argovia und gegen Adliswil.
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Badminton. - Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das erste Heimspiel der Saison steht unter besonderen Vorzeichen. Denn Julien Scheiwiller kehrt gleich zum Start wieder nach Uzwil zurück – diesmal auf der gegnerischen Seite. Das Uzwiler Eigengewächs wechselte diesen Sommer zum Aufsteiger Adliswil. Ob er aber spielen wird, ist ungewiss. Zuletzt war er verletzt.

Sportlich steht die Uzwiler Mannschaft in der Favoritenrolle. Adliswil hingegen dürfte es schwer haben in dieser Saison. Besonderes bei den Frauen fehlt es an der nötigen «Schweizerklasse». Bei den Männern schaut es besser aus. Mit Joel König und Julien Scheiwiller wurden zwei starke Schweizer Spieler verpflichtet, trotzdem dürften dem Team am Schluss die Topspieler fehlen.

Während andere NLA-Teams viele neue Spieler verpflichteten, blieb es beim Badmintonclub Uzwil personell ruhig. Julien Scheiwiller war der einzige Abgang aus dem Stammkader, alle anderen wichtigen Teammitglieder unterschrieben für ein weiteres Jahr beim BC Uzwil. Allerdings muss in dieser Saison immer wieder mit Abwesenheiten von Topspielern gerechnet werden.

Beim BC Uzwil wurden neue Ergänzungsspieler verpflichtet

Dies, weil die Olympia-Qualifikationsphase beginnt und die Weltklasse-Athleten dafür rund um die Welt auf Punktejagd gehen werden. Davon sind wohl mehrere NLA-Mannschaften betroffen. Aus diesem Grund hat Uzwil drei Ergänzungsspieler verpflichtet.

Bei den Frauen konnte die Schottin Eleanor O’Donnell engagiert werden, und bei den Männern kehrt der Kroate Zvonimir Durkinjak zurück. Zudem stösst der Schweizer Rinoy Manavalan als sogenannter «Lizenz-Plus»-Spieler zum BC Uzwil. Damit wurde das Kader punktuell verbreitert, sodass der Verein nötigenfalls reagieren kann.

Als amtierender NLA-Schweizermeister will Uzwil auch in dieser Saison wieder an der Spitze mitmischen. Als Topfavorit gilt allerdings Tafers. Nach der knappen Finalniederlage gegen Uzwil scheinen die Fribourger nun richtig heiss zu sein auf den Meistertitel. Die Mannschaft hat sich an allen Fronten verstärkt.

Doch werden die Topspieler tatsächlich auch zum Einsatz kommen? Diese Frage stellt sich bei fast allen Teams zum Saisonstart. Schon am Wochenende dürfte es wohl etwas Licht ins Dunkle geben. Auch bei den Uzwilern ist noch unklar, welche ausländischen Spielerinnen und Spieler in den beiden Startspielen auflaufen werden.

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