Oberbüren investiert mit der Ersetzung der Stromzählerinfrastruktur durch intelligente Zähler in die Zukunft und die geplante Modernisierung der Stromnetze.
Hauptstrasse in Oberbüren.
Hauptstrasse in Oberbüren. - Nau.ch / Simone Imhof

Während den vergangenen fünf Jahren wurde in Oberbüren die komplette Stromzählerinfrastruktur durch intelligente Zähler, sogenannte Smart Meter ersetzt. Die Planung und Umsetzung sowie der Übergang in den produktiven Betrieb erfolgten strukturiert in einem umfangreichen Gesamtprojekt.

Die Umsetzung dieses Projektes ist eine Investition in die Zukunft und damit in die geplante Modernisierung der Stromnetze, wie sie die Energiestrategie 2050 vorsieht und die Gesetzgebung vorschreibt.

Die Marktöffnung ist das nächste Ziel

Herausforderungen, wie zum Beispiel die zweite Stufe der Marktöffnung, stehen vor der Tür. Diese Strommarktöffnung sieht vor, dass jeder Stromkunde seine Energie dort beziehen kann, wo es ihm beliebt. Nur durch Anwendung von modernen Smart Metern wird das überhaupt möglich.

Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch, kurz ZEV genannt. Die Strategie dahinter ist, dass mehrere Kunden am Ort einer Photovoltaikanlage vom produzierten Strom profitieren können.

Die Digitalisierung hat diverse Vorteile

So gibt es eine Vielzahl von Aufgaben, welche erst durch die Digitalisierung möglich werden. Bisherige manuelle Prozesse können automatisiert und damit effizienter und effektiver gestaltet werden. Eine weitere nützliche Eigenschaft der Digitalisierung ist das gezielte Erfassen und Auswerten von Netzinformationen. Dies ermöglicht, die Versorgungsqualität zu erhöhen und die zukünftige Planung zu vereinfachen.

Intelligente Messsysteme unterstützen die Elektrizitätsversorgung Oberbüren in allen Belangen der Bereiche Energie und Markt. Oberbüren hat sich damit eine solide Basis geschaffen, um heute und auch in Zukunft für die stetig wachsenden Herausforderungen gerüstet zu sein.

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