Altlastenuntersuchung im Wolhusener Wohngebiet gestartet

    Gemeinde Wolhusen
    Gemeinde Wolhusen

    Entlebuch,

    Wolhusen hat eine Altlastenuntersuchung im Gebiet Hiltenweid/Hiltenrain beauftragt, um mögliche Bodenbelastungen durch die ehemalige Schiessanlage zu klären.

    Wolhusen im Entlebuch.
    Wolhusen im Entlebuch. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

    Wie die Gemeinde Wolhusen berichtet, betrieben sie und die Feldschützengesellschaft früher im Gebiet Sädel eine Schiessanlage. Aufgrund des Neubaus des Spitals Wolhusen wurde die Anlage Anfang der 1970er-Jahre stillgelegt und der Schiessbetrieb auf die Anlage Blindei verlegt.

    Der Kugelfang beziehungsweise der Scheibenstand der ehemaligen 300-Meter-Schiessanlage befand sich mitten im heutigen Wohngebiet Hiltenweid und Hiltenrain. Die betroffenen Grundstücke sind im Kataster der belasteten Standort Kanton Luzern als untersuchungsbedürftig qualifiziert.

    Die Dienststelle Umwelt und Energie (uwe) hat den Auftrag, Standorte zu identifizieren, die mit Schadstoffen belastet sein könnten und die verantwortlichen Gemeinden und Grundeigentümerschaften zur Untersuchung der tatsächlichen Belastung und den Umweltauswirkungen aufzufordern.

    Untersuchung beauftragt

    Im Rahmen dieses Auftrags hat die Gemeinde Wolhusen eine erste altlastenrechtliche Untersuchung durch die SolGeo AG, Willisau, durchführen lassen. Bei der erfolgten historischen Untersuchung wurden Archive konsultiert und Auskunftspersonen befragt.

    Dabei konnte nicht genau ermittelt werden, ob im Rahmen der Überbauung der ehemaligen Kugelfänge sämtliches belastetes Material abgetragen beziehungsweise entsorgt wurde oder ob noch (Rest-)Belastungen mit standortspezifischen Schwermetallen (Blei und Antimon) vorhanden sind.

    Die Gemeinde hat daher die SolGeo AG mit einer technischen Untersuchung beauftragt. Sie soll die tatsächliche Belastungssituation genau klären.

    Grundeigentümer über Altlastenuntersuchungen informiert

    Die betroffenen Grundeigentümerschaften wurden anlässlich einer Informationsveranstaltung am 20. Januar 2025 von der Dienststelle uwe und der Gemeinde Wolhusen über den aktuellen Stand der Untersuchungen orientiert. Zudem erhielten sie ein Schreiben der uwe mit weiteren Informationen.

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