ETH Swiss GeoLab: Emmen überzeugt – Root gewinnt

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Emmen erreicht die engere Auswahl für das ETH Swiss GeoLab. Trotz Absage zieht die Gemeinde eine positive Bilanz und zeigt sich als starker Innovationsstandort.

Die Gemeinde Emmen sucht weiterhin eine definitive Lösung für das Zentrum Gersag. (Archivaufnahme)
Die Gemeinde Emmen sucht weiterhin eine definitive Lösung für das Zentrum Gersag. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Die ETH Zürich hat entschieden: Das Swiss GeoLab wird im D4 Business Village in Root aufgebaut, berichtet die Gemeinde Emmen. Emmen war Teil eines breit abgestützten Bewerbungsprozesses mit grossem Interesse im ganzen Kanton Luzern – und schaffte es mit einem von insgesamt fünf eingereichten Standorten in die engere Auswahl. Die Gemeinde zieht trotz Absage eine positive Bilanz.

Das neue Forschungszentrum für Erdbeobachtung der ETH Zürich wird nicht in Emmen realisiert, sondern im D4 Business Village in der Gemeinde Root. Der Entscheid fiel nach einem mehrstufigen Evaluationsverfahren mit insgesamt 46 eingereichten Bewerbungen aus dem Kanton Luzern.

Trotz Absage: Emmen zeigt Stärke

Für die Gemeinde Emmen ist das Ergebnis zwar enttäuschend – gleichzeitig überwiegt eine positive Bilanz. «Natürlich hätten wir uns sehr gefreut, das ETH Swiss GeoLab in Emmen willkommen zu heissen», sagt Gemeindepräsidentin Ramona Gut-Rogger.

«Aber wir haben in kurzer Zeit gemeinsam mit unseren Partnern ein starkes, überzeugendes Gesamtbild unseres Standorts entwickelt. Darauf können wir stolz sein. Dass es einer unserer Standorte in die engere Auswahl geschafft hat, zeigt zudem klar: Emmen wird als Innovationsstandort wahrgenommen und ernsthaft in Betracht gezogen.»

In den vergangenen Monaten hat sich Emmen intensiv mit der eigenen Zukunft als Innovationsstandort auseinandergesetzt. Gemeinsam mit Arealentwicklern, Unternehmen und weiteren Akteuren entstand eine Bewerbung, die weit über ein klassisches Dossier hinausging: mit einer eigenen WebsiteExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet., klarer Haltung und einem starken narrativen Auftritt.

Emmen im Wandel: Industrie trifft Innovation

Dabei wurde sichtbar, was Emmen heute ausmacht: ein Standort im Wandel, geprägt von industrieller Geschichte und gleichzeitig offen für neue Formen von Forschung, Technologie und Zusammenarbeit.

«Der Prozess hat uns gezeigt, wie viel Dynamik und Potenzial in Emmen steckt», erklärt Carmen Sanchez, Leiterin Bereich Marketing und Wirtschaftsförderung in der Gemeinde Emmen. «Wir haben nicht nur eine Bewerbung erarbeitet, sondern das gemeinsame Verständnis für die Zukunft unseres Standorts geschärft.»

Projekte in Luzern Nord, neue Bildungsangebote, innovative Unternehmen und die Transformation ehemaliger Industrieareale zeigen, dass der eingeschlagene Weg stimmt. «Emmen bleibt ein Ort, an dem Zukunft entsteht», sagt Sanchez.

«Wir sind überzeugt von unseren Stärken und wir werden weiterhin aktiv daran arbeiten, innovative Projekte und Unternehmen für unseren Standort zu gewinnen.»

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