Emmen möchte eine zertifizierte «Grünstadt» werden
Wie die Gemeinde Emmen berichtet, ist sie als eine Gemeinde mit dichter Bebauung besonders gefordert, genügend Nischen für Tiere und Pflanzen zu schaffen.

Wucherndes Grün statt Beton und Asphalt: Wo städtische Verdichtung voranschreitet, steigt der Druck auf Grün- und Freiräume.
Potentielle Lebensräume für Pflanzen und Tiere lauern dennoch an vielen Ecken – auch in der Gemeinde Emmen, die sich derzeit im Zertifizierungsprozess für das Label Grünstadt befindet.
Die Schweizer Bevölkerung wächst und mit ihr der Verbrauch von Fläche für Häuser, Strassen und Infrastruktur.
Genügend Nischen für Tiere und Pflanzen als Ziel
Als Gemeinde mit dichter Bebauung ist Emmen besonders gefordert, genügend Nischen für Tiere und Pflanzen zu schaffen.
Grünflächen prägen die Gemeinde und tragen zum Wohlbefinden bei. Sie wirken der Hitze im Sommer entgegen und schaffen eine hohe Aufenthaltsqualität für Erholung und Bewegung.
«Grünstadt Schweiz» ist eine Auszeichnung für innovative Städte und Gemeinden, die ein nachhaltiges Management ihrer Freiräume umsetzen und sich für mehr Biodiversität im urbanen Raum engagieren.
Im Kleinen Grosses bewirken
Gärten, Dächer, Schulareale und öffentliche Plätze: Das Potenzial für eine Aufwertung ist gross.
Das Label Grünstadt hilft, solche Potenziale zu erkennen und Einfluss auf die Qualität der Grünräume zu nehmen.
Dazu braucht es neben der Gemeinde auch die Bevölkerung: Private Gärten, Balkone und Dachterrassen können mit einheimischen Wildblumen begrünt werden.
Sie bereiten Freude und bieten Nahrung für Schmetterlinge, Bienen und viele Insektenarten.
Wildsträucher-Abgabe für November 2023 angekündigt
Am 20. Mai 2023 ist die Emmer Umwelt- und Naturschutzkommission auf dem Sonnenplatz am Emmenmarkt.
Dort werden Wildstauden und Informationen zu Biodiversität und Grünstadt verteilt.
Im November 2023 findet wieder die Wildsträucher-Abgabe statt, es können kostenlos Wildsträucher bestellt werden. Über das Angebot wird wiederkehrend informiert.






