Meggen

Nach Postenschliessung: «Dorfpolizist» übernimmt Aufgaben

Nau.ch Lokal
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Rontal,

In der Gemeinde Meggen wird die polizeiliche Arbeit neu organisiert. Die Ressourcen bleiben gleich, werden aber flexibler und bürgernäher im Alltag eingesetzt.

Die Gemeindeverwaltung Meggen.
Die Gemeindeverwaltung Meggen. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Mit der Schliessung des Polizeipostens Meggen per 29. Juni 2026 wird die polizeiliche Präsenz in der Gemeinde neu organisiert, teilt die Gemeinde Meggen mit. Anstelle des bisherigen Postens setzt die Luzerner Polizei künftig auf Community Policing mit Markus Portmann als neuer Ansprechperson für den Kreis Meggen.

Wie bereits berichtet, wird in Meggen die lokale Polizeipräsenz im Rahmen der Organisationsentwicklung der Luzerner Polizei neu aufgestellt. Der bisherige Polizeiposten Meggen wird per 29. Juni 2026 geschlossen und durch das Modell des Community Policing ersetzt.

Für die Bevölkerung bedeutet dies keine Reduktion der polizeilichen Betreuung, sondern eine stärkere, sichtbarere Präsenz im Alltag.

Markus Portmann ist neu für Meggen zuständig

Erste Ansprechperson für Meggen ist Markus Portmann. Er übernimmt in der Gemeinde die Funktion des verantwortlichen Community-Policing-Polizisten und steht der Bevölkerung sowie den lokalen Behörden als direkter Ansprechpartner zur Verfügung.

Markus Portmann ist bereits seit dem 1. März 2026 in Meggen als Polizist tätig, hat zahlreiche Veranstaltungen in Uniform begleitet und sich in der Gemeinde gut eingelebt. Im Volksmund kann er durchaus als neuer «Dorfpolizist» bezeichnet werden.

Das neue Modell setzt auf eine bürgernahe Polizeiarbeit vor Ort. Ziel ist es, die Nähe zur Bevölkerung zu stärken, Anliegen frühzeitig aufzunehmen und die Sicherheit im Alltag mit einer sichtbaren Präsenz zu unterstützen.

Stärkung der Polizeipräsenz vor Ort

Die Luzerner Polizei betont, dass für den Kreis Meggen gleich viele Ressourcen zur Verfügung stehen wie bisher. Diese werden jedoch flexibler eingesetzt, wodurch die sichtbare Polizeipräsenz erhöht werden kann. Ergänzt wird dies durch patrouillenartige Einsätze und eine engere Anbindung an die Region.

An der Orientierungsversammlung wurde Andrea Erni von Gemeinderätin Carmen Holdener und Gemeindeammann Pascal Frei verabschiedet und Markus Portmann willkommen geheissen.

Arbeitsplatz für die Polizei im Gemeindehaus

Ein wichtiger Bestandteil der neuen Lösung ist der Arbeitsplatz im Gemeindehaus Meggen. Dort stehen Markus Portmann sowie seinen Kolleginnen und Kollegen ein geeigneter Arbeitsplatz für Büroarbeiten zur Verfügung.

So können administrative Aufgaben weiterhin direkt in Meggen erledigt werden. Damit bleibt die Polizei im Alltag präsent und für die Gemeinde gut erreichbar.

Für Schaltergeschäfte und Anzeigen stehen die Polizeiposten in Ebikon sowie in der Stadt Luzern zur Verfügung. Anzeigen können zudem jederzeit online erstattet werden. In Notfällen ist die Polizei rund um die Uhr über die Nummer 117 erreichbar.

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