Uster ZH: Schüler bemalen Quellenweg mit Lehmfarbe
In Uster ZH haben Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule am 15. September einen Abschnitt des Quellenwegs bemalt – als Hinweis auf eine Querungsstelle.

Im Rahmen des Kunstunterrichts haben Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Uster am Dienstag, 15. September 2026, einen Abschnitt des Quellenwegs mit Lehmfarbe gestaltet. Die Bemalung macht auf die Querungsstelle zwischen zwei Schulgebäuden aufmerksam. Sie soll die gegenseitige Rücksichtnahme von Velofahrenden sowie querenden Schülerinnen und Schülern fördern. Die verwendete Lehmfarbe ist ökologisch unbedenklich und kann einfach entfernt werden.
Die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule der fünften Klasse mit Schwerpunktfach «Bildnerisches Gestalten» entwarfen im Unterricht eine Gestaltung für den Quellenweg. Die ausgewählten Motive zeigen eine Unterwasserwelt mit Kraken und Fischen. «Die Idee hatten wir spontan. Der Weiher in der Nähe hat uns inspiriert und wir haben mit etwas Fantasie dessen Lebewesen ergänzt», erklärt einer der beteiligten Schüler. Unter Anleitung der BG-Lehrerin Fiona Rafferty übertrugen die Schülerinnen und Schüler die ausgearbeiteten Motive am Dienstag, 15. September 2026 mit Lehmfarbe auf den Quellenweg.
Farbliche Gestaltung des Strassenraums erhöht die Verkehrssicherheit
Hintergrund der Bemalung sind Konfliktsituationen zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmenden auf dem Quellenweg. Täglich überqueren zahlreiche Schülerinnen und Schüler die hier verlaufende Velo-Komfortroute, um zwischen den verschiedenen Gebäuden zu wechseln. Die Stadt Uster testet den Einsatz temporärer Bemalung mit Lehmfarbe, um auf die Querungsstelle aufmerksam zu machen.
Eine farbliche Gestaltung des Strassenraums kann die Verkehrssicherheit verbessern, indem sie die Aufmerksamkeit aller Beteiligten erhöht und dazu beiträgt, dass Velofahrende ihr Tempo reduzieren. Lehmfarbe eignet sich besonders, da sie ökologisch unbedenklich ist, eine sehr gute Farbwirkung hat und bei Bedarf einfach wieder entfernt werden kann. Das Projekt wurde auf Anregung der Schulleitung hin von der Stadt Uster initiiert, begleitet und finanziert.






