Niederhasli wehrt sich gegen Pistenverlängerung
Der Gemeinderat Niederhasli hat Einsprache gegen die geplanten Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich beim BAZL eingereicht.

Wie die Gemeinde Niederhasli berichtet, hat am 3. März 2024 das Zürcher Stimmvolk einer Verlängerung der Pisten 28 nach Westen und der Piste 32 nach Norden zugestimmt. Die Niederhasler Stimmberechtigten haben die Vorlage mit einem Nein-Anteil von 56,55 Prozent abgelehnt.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat am 1. Juni 2026 nun die Bauprojekte sowie die damit verbundene Anpassung des Sicherheitszonenplans der Flughafen Zürich AG publiziert. Die Plangenehmigungsverfahren lagen während 30 Tagen öffentlich auf.
Gemeinderat reicht Einsprache ein
Innert der angesetzten Frist hat der Gemeinderat beim BAZL Einsprache gegen die Verfahren eingereicht. Konkret wird die Abweisung der Gesuche und die Verweigerung der beantragten Pistenverlängerungen gefordert.
Die Flughafenbetreiberin soll verpflichtet werden, die Gesuche grundlegend zu überarbeiten. Die beantragten Erleichterungen betreffend Lärmbelastungen sind zu verweigern und weitergehende Massnahmen zur Lärmemissionsminderung an der Quelle zu treffen.
Gegebenenfalls wäre die Zustimmung zu den Gesuchen unter Auflagen und/oder einschränkenden Bedingungen zu verfügen und die Flughafen Zürich AG zu weitergehenden Massnahmen zur Reduktion des Betriebs- und Fluglärms zu verpflichten, insbesondere was die Nachtzeit sowie die Tagesrandstunden betrifft.






