Am Mittwoch, 24. November, wurde ein gallertartigen Sprengstoff auf der Baustelle eines in Renovierung befindlichen Bauernhauses in Courtepin gefunden.
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Kantonspolizei Freiburg. (Symbolbild) - Kantonspolizei Freiburg

Am Mittwoch, 24. November, gegen 10.00 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei Freiburg über den Fund von gallertartigem Sprengstoff auf der Baustelle eines in Renovierung befindlichen Bauernhauses in Courtepin, Route du Postillon, informiert.

Ein Dutzend Polizeipatrouillen, die Spezialisten des Büros für Waffen und Sprengstoffe der Kantonspolizei und die Feuerwehrleute der CSPI Haut-lac (12 Mann) waren vor Ort und stellten fest, dass drei Pakete mit jeweils mehreren Kilogramm Sprengstoff und elektrische Zünder vorhanden waren. Es wurde sofort eine Sicherheitsabriegelung eingerichtet und die Sanitäter aus Murten wurden vorsorglich vor Ort eingesetzt.

Bewohner der benachbarten Häuser wurden evakuiert

Als Vorsichtsmassnahme wurden die Bewohner der benachbarten Häuser evakuiert. Die Gruppe Neutralisation, Entfernung und Aufspüren von Sprengkörpern (NEDEX) der Kantonspolizei Waadt wurde hinzugezogen.

Nach einer Risikobewertung fanden die Neutralisierungsmassnahmen zwischen 16.30 und 18.30 Uhr statt. Insgesamt waren drei Detonationen erforderlich, um die fraglichen Sprengstoffe zu zerstören. Es entstand lediglich Sachschaden, mehrheitlich auf der betroffenen Baustelle.

Bevölkerung war nicht gefährdet

Aus Sicherheitsgründen wurden der Strassenverkehr auf der Strecke Freiburg - Murten sowie der Zugverkehr in Zusammenarbeit mit den TPF während den Detonationen punktuell unterbrochen. Nach Abschluss des Einsatzes konnten die evakuierten Bewohner sicher in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Bevölkerung war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der Einsatz erfolgte in Koordination mit den Gemeinde- und Präfekturbehörden. Derzeit laufen Ermittlungen, um die Herkunft des Sprengstoffs zu klären.

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