Der Andreas Klinik droht die Schliessung der Geburtenabteilung. Das darf nicht passieren, findet Jennifer Germann von der SVP. Ein Gastbeitrag.
SVP Cham
Jennifer Germann, Kantonsratskandidatin SVP Cham. - zVg
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An die Erlaubnis, im Kanton Zug Grund- und Notfallversorgung anbieten zu dürfen (Basispaket), sind viele weitere Leistungsbereiche geknüpft, welche die Andreas Klinik künftig nicht mehr anbieten dürfte.

Dazu gehört auch die Geburtshilfe. Mit jährlich rund 500 Geburten ist die Geburtenabteilung der Andreas Klinik äusserst beliebt.

Beim Entzug des Grund- und Notfallversorgungsauftrages droht dieser Abteilung die Schliessung.

Als Übergangslösung schlägt die Gesundheitsdirektion vor, dass der Leistungsauftrag für die Geburtshilfe der Andreas Klinik befristet für zwei Jahre erteilt werden soll.

Die Rekrutierung von Personal wird so verunmöglicht.

Es werden kaum Spezialistinnen und Spezialisten zu finden sein, die sich mit einer Arbeitsplatzsicherheit von maximal zwei Jahren begnügen.

Beide Spitäler sollen ihre ausgezeichnete Arbeit fortführen können

Als junge Frau möchte ich auch in Zukunft wählen können, ob ich gegebenenfalls in Cham oder in Baar mein Kind zur Welt bringen möchte.

Zudem werden die zusätzlichen 500 Geburten aus Cham nicht einfach so und ohne Ausbau in Baar aufgenommen werden können.

Darum sehr geehrter Herr Regierungsrat Pfister, verzichten Sie auf Ihr Vorhaben und lassen Sie gut bewährtes Bestehen.

Lassen Sie die beiden Spitäler weiterhin ihre ausgezeichnete Arbeit leisten.

Zur Person

Jennifer Germann arbeitet als Sachbearbeiterin in der Immobilienbewirtschaftung. Sie ist Mitglied der SVP und kandidiert für den Kantonsrat in Cham.

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