Ein Autolenker ist am Sonntag in einer Autobahnausfahrt verunfallt. Er entfernte sich von der Unfallstelle und meldete sich später doch noch bei der Polizei.
Nach Selbstunfall auf der A14 verschwunden. - Zuger Polizei

Am frühen Sonntagmorgen, 24. April 2022, um 5.30 Uhr, ist ein Autolenker auf der Autobahn A14, Fahrtrichtung Baar, in der Ausfahrt Cham/Steinhausen in eine Verkehrstafel und an schliessend in den Aufpralldämpfer geprallt.

Der Lenker war beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort. Er hat sich von der Unfallstelle entfernt. Wenige Minuten vor dem Unfall war das Auto durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Bei der Einsatzleitzentrale waren mehrere Meldungen von Verkehrsteilnehmenden eingegangen.

In der Folge haben zwei Polizeihundeführer mit ihren Hunden die Fährte aufgenommen. Der beschuldigte Lenker meldete sich später selbstständig bei der Polizei und konnte gegen 10.45 Uhr in Baar angehalten werden.

Untersuchung der Blut- und Urinprobe

Er wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Dort musste er auch eine Blut- und Urinprobe abgeben, da er zum Zeitpunkt des Unfalls alkoholisiert war. Dem 25-Jährigen wird der Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde (Strassenverkehrs amt) abgenommen.

Er wird sich zudem bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten müssen. Das stark beschädigte Auto wurde von einem privaten Abschleppunternehmen abtransportiert. Am Fahrzeug und der Autobahninfrastruktur entstand Sachschaden von über 30'000 Franken.

Während der Spurensicherung durch den Kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei und der Sachverhaltsaufnahme war ein Fahrstreifen in der Ausfahrt Cham/Steinhausen gesperrt.

Im Einsatz standen Mitarbeitende des Strassenunterhaltsdienstes Zentras, eines privaten Abschleppunternehmens und der Zuger Polizei.

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