Wie der EHC Burgdorf mitteilt, gab es gegen den GDT Bellizona ein torreiches 6:6 in der regulären Spielzeit. In der Verlängerung traf dann Burgdorf zum Sieg.
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Eishockey. (Symbolbild) - Pixabay
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Der EHC Burgdorf startete mit viel Schwung ins zweite Heimspiel der Saison. Die Ritter bestimmten das Spiel, hatten zahlreiche Chancen – jedoch blieben die Tore aus.

Nach der ersten Pause griff das Heimteam weiter an und konnte in der 22. Minute durch Züttel 1:0 in Führung gehen.

Gut eine Minute später konnte Timo Affolter mit seinem ersten Tor in Liga eins auf 2:0 erhöhen.

Danach flachte die Partie ein wenig ab und die Spielanteile wechselten die Seiten. Bellinzona konnte innerhalb einer Minute auf 2:2 ausgleichen, was auch dem zweiten Pausenstand entsprach.

Bellizona führt plötzlich mit zwei Toren

Das Spiel drohte nun zu kippen, so stand es nach 45 Minuten 2:4 für die Gäste.

Burgdorf zeigte jedoch wieder Lebenszeichen und konnte wiederum durch die nominell vierte Linie auf 3:4 verkürzen.

Die Tessiner zeigten sich wenig beeindruckt und spielten ihre Erfahrung aus. Bis zur 55. Minute erhöhten sie auf 3:6.

Das Spiel schien entschieden – bot sich jedoch nach einer 5+SPD gegen die Gäste dem Heimteam ein Powerplay.

Burgdorf nutzt seine Möglichkeiten

Mosimann konnte nach sehenswerter Kombination auf 4:6 verkürzen. Die Strafe lief weiter und Bellinzona nahm sich selber aus dem Spiel.

Zwei weitere Strafen führten dazu, dass Burgdorf in doppelter Überzahl spielen konnte und zusätzlich denn Torhüter aus dem Tor nahm.

Mit sechs gegen drei Feldspieler war es wiederum Leon Mosimann, der ins Tor traf. Nun war die Spannung vollends zurück.

Burgdorf nahm volles Risiko, spielte weiter zu sechst und konnte 36 Sekunden vor Schluss durch Roy Moser zum 6:6 ausgleichen.

Glückliches Ende für Burgdorf

Das Spiel ging in die Verlängerung, welche im Format Drei-gegen-drei-Feldspieler äusserst viel Platz bietet.

Das Geschehen ging hin und her, wobei das Heimteam mehr Spielanteile hatte.

Den Punkt holten sich die Ritter 1,5 Sekunden vor Schluss, als Sommer auf dem weiten Pfosten vergessen ging und nur noch einschieben musste.

Nach starkem Start, einem Tief zur Mitte des Spiels, ist der Comeback-Sieg äusserst wichtig für die Moral der Jungs.

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