Kirchberg BE: Wiler-Ersigen bleibt nach Kantersieg an der Spitze
Mit einem 13:4-Heimsieg in Kirchberg BE gegen die Kloten-Dietlikon Jets verteidigt der SV Wiler-Ersigen die Tabellenspitze. Nun folgen zwei Berner Derbys.

Es läuft gerade bei Unihockey-Rekordmeister Wiler-Ersigen: 32 Tore in den letzten beiden Partien, mit dem sechsten Sieg im siebten Spiel die Leaderposition verteidigt und damit bereit für die beiden Kantonalderbys die nun folgen. Zuerst am Samstag beim Drittplatzierten Köniz und dann am Mi. 11.11. um 19.30 zuhause in der Kirchberg gegen Verfolger Tigers Langnau.
Bemerkenswert: Die drei Berner Teams bekleiden seit diesem Wochenende die ersten drei Ränge, wobei sich der SVWE dank dem 13:4-Heimsieg über Aufsteiger Kloten-Jets aktuell als «primus inter pares» betrachten darf.
9:2 hatte Kloten am vergangenen Wochenende gegen die Tigers Langnau, das eine Berner Spitzenteam verloren. 9:2 stand es auch diesmal gegen das andere Berner Topteam, allerdings diesmal bereits nach gut 33 Minuten. Der SVWE knüpfte zunächst dort an, wo er eine Woche zuvor aufgehört hatte.
Yannis Wyss eröffnete nach knapp drei Minuten das Skore, Tim Döbeli erhöhte auf 2:0. Zwar gelang den Gästen der Anschlusstreffer, doch noch vor der ersten Pause stellten Simon Laubscher und erneut Wyss auf 4:1.
Auch im Mitteldrittel diktierte der SVWE zunächst das Geschehen. Ludwig Persson, Jamie Martinjas und Deny Känzig sorgten bis zur 28. Minute für das 7:1. Nach dem 8:1 durch Andrin Hollenstein und dem 9:1 von Amelio Tambini schien die Partie endgültig entschieden. Und genau dies war dem Auftritt danach auch anzumerken.
Entgegen zum Spiel bei WaSa agierte man zunehmend zu verspielt und liess die Konsequenz im Abschluss vermissen und Betrieb auch das Forechecking nicht mehr mit der letzten Konsequenz. Die Jets konnten sich dadurch besser entfalten und die zweite Spielhälfte resultatmässig weitgehend ausgeglichen gestalten.
Nicht zuviel Saures für die Jets in zweiter Spielhäfte
Vor allem Klotens Schlussmann Brunner stemmte sich gegen weitere Gegentreffer und verdiente sich in dieser Phase die Auszeichnung zum «Best Player». Zwischen der 34. und 50. Minute blieb Wiler ohne Torerfolg, während die Gäste verkürzen konnten. In der Schlussphase nahm der SVWE wieder etwas Fahrt auf.
Claudio Schmid beendete die längere Torpause, ehe zweimal Pēteris Trekše und Matthias Störi das Resultat auf 13:4 stellten. Damit gab es für den ehemaligen SVWE-Meistertrainer Heikki Luukkonen an Halloween immerhin nicht allzu viel Saures. Der Jets-Cheftrainer und sein Team waren ohnehin schon durch zahlreiche krankheits- und verletzungsbedingte Absenzen gebeutelt.
Trotz fehlender Spannung wurde das Publikum gut unterhalten und bekam einige sehenswerte Treffer zu sehen. Beim SVWE verteilte sich die offensive Produktion einmal mehr auf alle Linien. Nur Yannis Wyss (bestplayer mit 4 Skorerpunkten) und Pēteris Trekše trafen doppelt, dazu trugen sich 9 weitere Akteure in die Torschützenliste ein.
Als Leader in die Derby-Tage
Nach zwei deutlichen Siegen in Folge warten in den beiden kommenden Partien grössere Herausforderungen, geht es doch innerhalb von nur vier Tage zweimal gegen die Berner Kantonsrivalen. Am Samstag in Köniz, das sich mit einer Siegesserie in der Tabelle auf Rag drei nach vorne gearbeitet hat und direkt hinter dem SVWE und den Tigers rangiert. Die beiden Spitzenteams treffen dann am 11.11. in Kirchberg (19 Uhr, Grossmatt) aufeinander.
Genau einen Monat nach dem spektakulären 8:7-Cupkrimi vom 11.10. kommt es also zur Revanche.
Bemerkung: SVWE mit Picariello im Tor, ohne Siegenthaler.










