Halbfinal-Aus: Wizards beenden die Träume der Skorps

Der UHV Skorpion Emmental muss sich im Derby gegen die Wizards Bern Burgdorf geschlagen geben. In der entscheidenden Phase fehlte die Durchschlagskraft.

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Unihockey. (Symbolbild) - Unsplash

Voller Zuversicht war man in Zollbrück und Umgebung, nachdem man innerhalb eines Wochenendes und zwei Spieltagen die Halbfinalserie gegen Burgdorf ausgleichen konnte, berichtet der UHV Skorpion Emmental. Das ungeliebte Donnerstagsspiel sollte die Wende bringen, doch das genaue Gegenteil war der Fall.

Waren die heute grün gekleideten zuletzt wacher, schneller und gar effizienter, holte sich das alles inklusive des Momentums Burgdorf zurück, die Skorps versuchten, dagegenzuhalten, aber es wollte nicht gelingen, überall fehlte etwas, und in der Summe schlicht zu viel, um gegen die heute zwar auch nicht überragenden (ausser Annika Morf, absolute Klasse heute), aber wie immer äusserst soliden Burgdorferinnen zu bestehen.

Lea Hani Hanimann stemmte sich zwar mit einem Hattrick und aller Macht gegen die Niederlage, aber zu viele ihrer Mitspielenden waren heute zu weit von ihrem Bestlevel entfernt … Matchball Nummer 1 für die Zauberinnen zwei Tage später in Zollbrück, im letzten Spiel der Skorps vor dem Umzug nach Sumiswald in Zollbrück.

Burgdorf bleibt effizient

Und so starten die Skorps auch, gewillt, alles in die Waagschale zu werfen, um das Unheil noch abzuwenden. Wieder einmal mehr Ballbesitz, wieder einmal mehr Abschlüsse, spielt man so das ganze Spiel, man müsse es doch gewinnen, hiess es im Kämmerchen der Trainer zu Recht nach dem ersten Drittel.

Und doch: Wieder einmal führte Burgdorf, Ilse Stoffer, schon öfters Thema in den Berichten, schaffte es auch heute, den Skorps weh zu tun.

Also einfach so weiter, das war die Devise… Indes nahmen sich die Frauen aus der Burgstadt wohl anderes vor, und es schmerzt zu sagen, es gelang ihnen besser. Plötzlich kamen die Skorpione nicht mehr in die gefährliche Zone, hatten wohl oft den Ball, aber wenige zündende Ideen.

Wizards schlagen eiskalt zu

Die Wizards blieben sich treu und somit effizient, das 0:2 von Anne Härtsch die logische Folge! Noch einmal zündete dann Topscorerin Chuda den Turbo, legte kurz vor Drittelsende den Ball in die weite Ecke, und so stand es 1:2, alles offen.

Im letzten Drittel allerdings dasselbe Bild: Die Heimischen versuchten es, dabei blieb es aber auch… Wenige gute Abschlüsse, es fehlte die Durchschlagskraft, zu konzentriert und solid die Defensivarbeit der Gegnerinnen.

Und, sie hatten wenig und machten viel daraus, Stoffers schickte Kyburz 1:3, Schlag in die Magengrube. Die Skorps konnten auch in der Folge nicht mehr reagieren.

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