Cup-Euphorie verflogen: Blasser Derby-Auftritt der Skorps

Trotz grosser Erwartungen bleibt der UHV Skorpion Emmental im Derby vieles schuldig und muss sich Unihockey Berner Oberland 5:3 geschlagen geben.

UHV Skorpion Emmental
UHV Skorpion Emmental - UHV Skorpion Emmental/Janine Sahli

Wie UHV Skorpion Emmental mitteilt, enttäuscht die L-UPL beim Berner Derby gegen Beo und landet nach dem Coup im Cuphalbfinal von letztem Sonntag unsanft wieder auf dem Boden der Tatsachen in der Meisterschaft.

Es versprach ein enges und bissiges Spiel zu werden in der immer sehr stimmungsvollen und lauten Raiffeisen Arena in Seftigen. Beide Teams sind momentan auf jeden Punkt in der Meisterschaft angewiesen, um sich eine optimale Ausgangslage für die Playoffs erspielen zu können.

Entsprechend Fragezeichen sollte der energielose und uninspirierte Auftritt der Skorpioninnen aufwerfen. Das erste Drittel verlief torlos, bot aber einige hochkarätige Torchancen auf beiden Seiten.

Hochkarätige Chancen auf beiden Seiten

So tanzte sich beispielsweise Weltmeisterin Norina Reusser mit einem Kabinettstückchen durch die Reihen der Gäste und scheiterte nur knapp am weiten Pfosten, auf der anderen Seite prüften Jane Salzmann, Naja Ritter und Co. mehrfach die gut aufgelegte Jeanine Bieri.

Drittel zwei brachte dann endlich auch Zählbares auf die Anzeigetafel: Während die Skorps zweimal per Abpraller durch Chuda und Dominguez erfolgreich waren, wurde dem Heimteam gleich viermal deutlich zu viel Platz im eigenen Slot gelassen.

Ärgerliche Gegentore, die Beo allerdings eine durchaus verdiente Führung bescherten. Im Schlussabschnitt erhöhten die Skorps den Druck und reüssierten bereits nach 14 Sekunden mit dem Anschlusstreffer zum 3:4.

Kein Durchkommen mehr

Die lancierte Aufholjagd wurde nur drei Minuten später durch die Best-Playerin Hannah Soltermann unsanft wieder gestoppt: Erneut hatte die Beo-Spielerin zu viele Freiheiten in Tornähe und die starke Ladina Töndury zwischen den Pfosten war chancenlos.

So brachten auch ein durchzogenes Überzahlspiel, Schüsse aus allen Lagen und schlussendlich auch das Ersetzen der Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin keinen Torerfolg mehr.

Zu stark war das Abwehrmassiv von Beo, zu diszipliniert war das Backchecking und zu harmlos waren die insgesamt 60 (!) Abschlüsse der Emmentalerinnen. Ein Dämpfer im Kampf um einen Top-Platz in der Tabelle, der bereits nächstes Wochenende mit den Top-Spielen gegen Laupen und Zug wieder korrigiert werden kann!

Jetzt warten Auswärtsspiele

Es folgen nun einige Auswärtsspiele und das Fanionteam der Skorps freut sich sehr über jegliche Unterstützung, selbstredend am liebsten vor Ort, aber auch vor den Bildschirmen zu Hause!

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