Bülach ZH: 120'000 Franken für Eissport-Vereine nach Hagelschäden

Stadt Bülach
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Die Eishalle Hirslen in Bülach ZH bleibt nach dem Hagelsturm gesperrt. Der Stadtrat spricht 120'000 Franken für auswärtige Eiszeiten der Vereine.

Bülach ZH
Bülach ZH: Einblick in die katholische Kirche in Bülach (Symbolbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

Am 28. August 2026 wurde die Region Bülach von einem aussergewöhnlich heftigen Hagelsturm getroffen, der erhebliche Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen verursachte. Besonders stark betroffen ist die Eishalle Hirslen:

Das Dach wurde an zahlreichen Stellen vom Hagel durchschlagen und schwer beschädigt. Zudem könnten beschädigte Eternitplatten asbesthaltige Bestandteile enthalten. Aus diesen Gründen musste die Eishalle bis auf Weiteres gesperrt werden.

Die Schliessung trifft den EHC Bülach und den Bülacher Eislaufclub BEC unmittelbar. Damit Trainings und Wettkämpfe weiterhin stattfinden können, müssen die Vereine Eiszeiten in anderen Eishallen mieten. Dadurch entstehen erhebliche Mehrkosten für Eiszeiten, Transporte und Organisation.

Der Stadtrat hat deshalb am 2. September 2026 einen zweckgebundenen Rahmenkredit von 120'000 Franken gesprochen. Damit sollen die ausserordentlichen Mehrkosten teilweise aufgefangen und der Trainings- und Spielbetrieb, insbesondere im Nachwuchsbereich, weitergeführt werden können. Die Unterstützung ist auf die Dauer der ausserordentlichen Betriebseinschränkung der Eishalle Hirslen beschränkt.

Daniel Ammann, Ressortvorsteher Bevölkerung und Sicherheit: «Die Bülacher Sportvereine leisten gerade im Nachwuchsbereich wertvolle Arbeit. Deshalb ist es wichtig, dass wir sie in dieser ausserordentlichen Situation unterstützen. Dank der unkomplizierten Zusammenarbeit von Vereinen, Verwaltung und Politik können wir nun rasch helfen. Dafür danke ich allen Beteiligten.»

Die Wiedereröffnung wird rasch möglichst angestrebt

Wie lange die Eishalle gesperrt bleiben muss, ist derzeit noch offen. Die Stadt Bülach arbeitet intensiv daran, die notwendigen Arbeiten voranzutreiben und die Eishalle möglichst rasch wieder in Betrieb zu nehmen.

Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, wird die Stadt wieder informieren.

Hinweis zu Asbest

Die beschädigten Eternitplatten des Hallendaches der Hirslen können asbesthaltige Bestandteile enthalten. Da freigesetzte Asbestfasern gesundheitsschädlich sein können, bleibt der Zutritt zur Eishalle aus Sicherheitsgründen untersagt. Im Aussenbereich der Eishalle besteht nach aktuellem Kenntnisstand keine Gefährdung.

Kommentare

User #3796 (nicht angemeldet)

Was hat denn der Sport mit dem Steuerzahler zu tun? Wenn die Leute das weiter betreiben wollen, sollen sie das mal schön selbst bezahlen.

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