Nachdem diverse Optimierungen vorgenommen worden sind, bietet nun auch Bülach das E-Baugesuch an. Baugesuche in Papierform sind aber weiterhin möglich.
Stadthaus Bülach.
Stadthaus Bülach. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Bülach spricht von E-Baugesuch, der Kanton nennt seine Entwicklung eBaugesucheZH. Das E-Baugesuch unterstützt den gesamten Baubewilligungsprozess von der Eingabe des Baugesuchs über die Prüfung, Bewilligung bis zur Abnahme des Bauvorhabens.

Planende, Bauherrschaften, Gemeinden, zugriffsberechtigte Dritte und die kantonale Leitstelle für Baubewilligungen sind über die Plattform vernetzt und kommunizieren auf digitalem Weg miteinander.

Damit wird der Daten- und Informationsaustausch zu Baugesuchen für alle Beteiligten vereinfacht, automatisiert und transparent gestaltet.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Digitalen Verwaltung

Der Zugriff auf das Portal von eBaugesucheZH erfolgt über die Webseite der Gemeinde Bülach. Dort melden sich Gesuchstellende an und eröffnen ein neues Baugesuch. Danach werden sie Schritt für Schritt durch den Eingabeprozess geführt. Sind die Angaben komplett und die Pläne hochgeladen, reichen sie das Baugesuch über die Plattform elektronisch ein.

Da jedoch die rechtlichen Grundlagen für einen komplett digitalen Geschäftsverkehr noch nicht vorhanden sind, kann der Prozess noch nicht vollständig digital gestaltet werden. So sind das Baugesuch und die Pläne auszudrucken und zusammen mit der unterschriebenen Eingabequittung zweifach physisch einzureichen. Auch die öffentliche Auflage des Baugesuchs und der Baurechtsentscheid erfolgen bis auf Weiteres in Papierform.

Entsprechend ist es selbstverständlich möglich, weiterhin Baugesuche in Papierform einzureichen. Die Einführung des E-Baugesuchs entspricht dem Legislaturziel «Digitale Verwaltung» wie auch der Digital-/ICT-Strategie der Stadt Bülach. Getreu deren Forderung «Wir wollen mehr Digital.» ist das E-Baugesuch eine wichtige Weiterentwicklung.

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