Am Mittwoch, 29. September, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Geruchsentwicklung in einem Mehrfamilienhaus erhhalten.
Brand
Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Zimmerbrand. - Kantonspolizei St. Gallen

Eine Auskunftsperson meldete der Kantonalen Notrufzentrale eine Geruchsentwicklung in einem Mehrfamilienhaus. Die ersteintreffende Patrouille der Kantonspolizei St. Gallen stellte starken Rauch aus einem Zimmer in einer Wohnung fest.

Es gelang der Patrouille aufgrund des Rauchs nicht mehr ins Zimmer vorzudringen. Sie begannen umgehend mit der Evakuierung des ganzen Mehrfamilienhauses.

Die mit rund 40 Angehörigen ausgerückte Feuerwehr Werdenberg Süd brachte den Zimmerbrand anschliessend unter Kontrolle. Im Zimmer musste eine tote Frau festgestellt werden.

Gemäss jetzigem Kenntnisstand handelt es sich bei der Verstorbenen um eine 71-jährige Schweizerin, die Bewohnerin der Wohnung. Der 83-jährige Ehemann musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St. Gallen wurde durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen mit der Brandursachenermittlung betraut. Die eindeutige Identifikation des Todesopfers wird durch das Institut für Rechtsmedizin am Kantonsspital St. Gallen vorgenommen.

Die evakuierten Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder zurück in ihre Wohnungen. Der Sachschaden an der vom Brand betroffenen Wohnung kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Spezialisten der Kantonspolizei St. Gallen, der Rettungsdienst, die Feuerwehr Werdenberg Süd, ein Amtsarzt sowie ein Vertreter der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen.

Mehr zum Thema:

Sachschaden Feuerwehr