Brugg AG: Bau eines Wildtierkorridors bewilligt

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    Der Aargauer Regierungsrat hat den Bau eines Wildtierkorridors in Brugg genehmigt. Das Projekt soll 7,6 Millionen Franken kosten.

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    Ein Fuchs in freier Natur. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Brugg AG soll ein Wildtierkorridor gebaut werden.
    • Der Aargauer Regierungsrat hat ein entsprechendes Projekt bewilligt.
    • Die Gesamtkosten belaufen sich auf 7,6 Millionen Franken.

    Der heute unterbrochene Wildtierkorridor «Schinznach-Bad» in Brugg AG soll wieder für Wildtiere passierbar werden. Der Aargauer Regierungsrat hat ein entsprechendes Projekt in der Höhe von 7,6 Millionen Franken bewilligt.

    Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt plant eine 28 Meter lange, 10 Meter breite und 4 Meter hohe Wildtierunterführung. Dies teilte der Aargauer Regierungsrat am Freitag mit. Die Unterführung soll unter der Kantonsstrasse K 112 und der parallel dazu verlaufenden SBB-Strecke durchführen.

    Sichere Verbindung für Wildtiere

    Gemäss Mitteilung ermöglicht die Unterführung den Wildtieren eine sichere Verbindung. Zudem verbessert sie die Vernetzung zwischen der Ebene Wallbach und Schinznach Dorf auf der Westseite.

    Die Wildtierunterführung sei so dimensioniert, dass nicht nur kleine und mittelgrosse Wildtiere sie benutzen könnten, sondern auch Rothirsche. Diese würden im Raum Habsburg/Schinznach-Bad seit 2016 vermehrt gesichtet, heisst es weiter in der Mitteilung.

    7,6 Millionen Franken für Bauprojekt in Brugg

    Da sich das Vorhaben vollständig im Ausserortsbereich befindet, gehen die gesamten Kosten zulasten des Kantons. Die betroffenen Gemeinden müssen keine Beiträge leisten. Die Kosten belaufen sich auf 7,6 Millionen Franken.

    Der Baubeginn ist für 2021 vorgesehen, die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2021. Sie sind zeitlich abgestimmt mit Bauarbeiten der SBB auf der Bahnstrecke zwischen Brugg und Schinznach-Bad. Diese sollen im Juli 2021 beginnen. Dadurch können für den Bau der Wildtierunterführung erhebliche Kosten eingespart werden, teilte die Regierung weiter mit.

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