Zum 16. Mal findet im Landschaftspark Binntal die Twingi Land Art statt. 18 Kunstschaffende zeigen ihre 13 Werke, die bis Mitte Oktober 2022 zu sehen sind.
Twingi Land Art
Zum 16. Mal findet im Landschaftspark Binntal die beliebte TWINGI LAND ART statt. - Matthias Luggen

«Kunst in der Peripherie» – so heisst das neue Kunstförderprojekt der Schweizerischen Post, welches Kunstprojekte abseits der urbanen Zentren sichtbar macht und vernetzt. Die Twingi Land Art ist Teil dieses Projekts und wird auf der Webseite «kunst-entdecken» vorgestellt.

«Wir schätzen diese Unterstützung sehr, denn als kleines Kunstprojekt ohne üppiges Werbebudget und klingende Künstlernamen ist es schwierig, das kunstinteressierte Publikum in den Städten zu erreichen», freut sich Luzia Carlen, Kuratorin der Twingi Land Art. «Dabei macht gerade die Tatsache, dass man im Binntal keine zeitgenössische Kunst erwartet, den Reiz dieser Ausstellung aus.»

Schon seit 16 Jahren inspiriert die wildromantische Twingischlucht zwischen der Postauto-Haltestelle Steinmatten und dem Weiler Ze Binne Kunstschaffende zu vielgestaltigen, überraschenden Interventionen.

Aktuelle Themen, die zum Nachdenken anregen

Die Themen, welche die Kunstschaffenden in ihren Werken anklingen lassen – Migration, Ökologie, die zunehmende Fragmentierung der Gesellschaft und Entfremdung von der Natur – sind sehr aktuell und regen zum Nachdenken an.

Inzwischen hat die Twingi Land Art auch bei Kunstschaffenden einen guten Namen. Die Jury hatte die schwierige Aufgabe, aus 77 Bewerbungen 13 Kunstprojekte auszuwählen.

Im Laufe des Sommers stehen zwei Führungen durch die Twingi Land Art auf dem Programm: Jeweils am Sonntag, 10. Juli und 14. August 2022, erfahren Interessierte von einigen Kunstschaffenden und der Kuratorin Luzia Carlen mehr über die Hintergründe, Ideen und Aussagen der verschiedenen Werke.

Weitere Informationen sind auf der Webseite der Landschaftspark Binntal zu finden.

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