Wie der HC Mutschellen mitteilt, haben die Herren im Spiel gegen die SG Volketswil/Witikon mit 36:26 (20:12) klar gewonnen.
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Handball im Netz. - Tom Weller/dpa
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Die Entscheidung im ersten Aufeinandertreffen mit der SG Volketswil/Witikon fiel in den letzten zehn Minuten vor der Pause.

Der HC Mutschellen baute in der Schlussphase des ersten Durchgangs seine 14:9-Führung innert weniger Minuten auf 18:9 aus und nahm den Zürcher Gästen die letzte Hoffnung, dem Tabellenzweiten ein Bein zu stellen.

Die Hausherren agierten in der Defensive konzentriert, mussten jedoch zu Beginn der Partie der SG Volketswil/Witikon den einen oder anderen Treffer zu viel zugestehen.

Leistung aus dem Wohlen-Spiel

«Wir haben nicht an die defensive Leistung aus dem Wohlen-Spiel anknüpfen können.

Da haben wir sicher noch Steigerungspotential», bilanzierte Mutschellens Spielertrainer Mario Obad, der zwar auf dem Matchblatt stand, sich jedoch nicht einsetzte.

Wenn nun aber ein Team zur Pause mit 20:12 führt, dann bezog sich Obads Analyse vor allem auf die zweite Halbzeit.

Mutschellens Torhüter als sichere Werte

Aufgrund der deutlichen Führung konnte Obad auch seiner zweiten Garnitur vermehrt Spielzeit einräumen, ohne dabei Gefahr zu laufen, den Vorsprung aus der Hand zu geben.

So blieben Mutschellens rechter Rückraum-Shooter Duje Vukadin und Links-Flügler Ivan Milicevic längere Zeit auf der Bank.

Andere Spieler waren nun gefordert, und diese lieferten sehr zur Freude der 120 Zuschauer in der Burkertsmatt.

Zwar konnten die Gäste den Rückstand zwischenzeitlich auf sechs Treffer senken, gefährlich wurden die Zürcher dem HC Mutschellen eigentlich nie mehr.

Abwehrquote von 40 Prozent

Einen grossen Anteil hatten auch die beiden Torhüter der Freiämter.

War es in der ersten Halbzeit Ricardo Barbian, der seine Vorderleute tatkräftig unterstützen konnte, liess nach dem Seitenwechsel Michael Brem die Gäste reihenweise verzweifeln.

Beide HCM-Schlussmänner kamen auf eine Abwehrquote von mindestens 40 Prozent und verhalfen den Freiämtern, dass der schlussendlich deutliche 36:26-Erfolg in die trockenen Tücher kam.

Teamgedanke gefördert

«Wir hätten heute durchaus noch höher gewinnen können, aber der Trainer wollte die Belastung auf viele Schultern verteilen.

Darum kam ich heute nur auf fünf Tore», fasste Milicevic schon fast entschuldigend die Partie zusammen. Der Neuzugang hat sich zu einem sicheren Schützen entwickelt.

Bei einem Durchschnitt von acht Toren pro Spiel blieb der linke Flügel diesmal unter seinem Schnitt, wusste aber, woran es lag.

«Wir haben den Gegner im Griff gehabt, da zählen in erster Linie die zwei Punkte. Und wenn dann Mitspieler von zusätzlichen Einsatzminuten profitieren können, ist es auch gut so.»

Kleine Pause bis zum Schlussspurt

Nach dem intensiven November, der dem HC Mutschellen innerhalb von 18 Tagen fünf Partien beschert hatte, haben die Freiämter nach dem Spiel gegen Volketswil/Witikon für etwas mehr als eine Woche keinen Ernstkampf.

«Wir können unsere Batterien etwas aufladen, dürfen den Fokus aber nicht aus den Augen verlieren.

Es warten noch drei Partien bis zur Weihnachtspause auf uns, da wollen wir das Punktemaximum herausholen», gab Obad die Marschrichtung vor.

Revanche gegen die Hopfenperlen-Routiniers

Dank der Schützenhilfe des HC Hopfenperle, der den bisherigen Co-Leader Borba Luzern bezwang, grüsst der HC Mutschellen nun alleine von der Tabellenspitze.

Und diesen Platz wollen die Freiämter der Reihe nach gegen die Ehrendingen Rookies und gegen Horgen/Wädenswil verteidigen, ehe es im letzten Spiel des Jahres zur Revanche gegen die Hopfenperlen-Routiniers kommen wird.

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