Wie der Unihockey Basel Regio mitteilt, blieb das Spiel rund 40 Minuten ausgeglichen. Im letzten Drittel drehten die Damen aus Basel jedoch auf und gewannen.
Unihockey Basel Regio Frauen
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Unihockey Basel Regio (UBR) als gejagtes Team an der Tabellenspitze, was für ein Status.

Das Team aus Basel freute sich auf ein spannendes Spiel gegen ebenbürtige Gegnerinnen des Aergera Giffers.

Eher unspektakulär verstrichen die ersten sechs Minuten torlos. In der siebten Minute musste UBR eine Zwei-Minuten-Strafe hinnehmen.

Das darauffolgende Powerplay der Freiburgerinnen erledigte seinen Job souverän und erzielte das 0:1. Dies schüchterte die Baslerinnen jedoch nicht ein.

Basel konnte nicht die Obehand gewinnen

Das Spiel wurde zunehmend kämpferisch, auf dem Scoreboard konnte jedoch nichts verzeichnet werden.

Basel gelang es nicht, die Oberhand zu gewinnen. In der 17. Minute war es dann die finnische Sturmlinie mit Heininen, die trotzdem zum 1:1 ausgleichen konnte.

Mit diesem Resultat zog Basel in die erste Drittelpause.

Die Freiburgerinnen konnten zum 2:2 ausgleichen

Heininen knüpfte im zweiten Drittel gleich da an, wo sie im Ersten aufgehört hatte. Nur drei Minuten nach Anpfiff erzielte sie das 2:1 wiederum ohne Assist.

Im darauffolgenden Überzahlspiel für UBR konnte leider nichts Zählbares notiert werden, dies trotz einiger gefährlichen Torchancen.

In der 28. Minute glichen die Freiburgerinnen aber zum 2:2 aus.

Der UBR musste aufdrehen

Aus ihrer Sicht war es ein sehr glückliches Tor, kullerte doch ein vermeintlich ungefährlicher Ball unter dem Arm der Basler Torhüterin hindurch.

Die Pausenansprache des Coachingstaffs vor dem letzten Drittel war deutlich. UBR musste nun aufdrehen, dominieren und mit einer My-Ball-Mentalität aufs Feld zurückkehren.

Jetzt musste gezeigt werden, wieso Basel die Tabellenspitze verdiente.

Basel schaffte das 3:2 in der 54. Minute

Gesagt, getan. Die letzten 20 Spielminuten waren ein Augenschmaus für die Zuschauenden und eine Freude für das Team.

Basel überzeugte mit kämpferischer, souveräner sowie dominierender Leistung.

UBR hatte deutlich mehr Ballbesitz und konnte den Ball in seinen Reihen laufen lassen. In der 54. Minute klappte es auch mit dem Toreschiessen wieder.

So war es eine schön ausgespielte Kombi von Brunner und Bertschy, die zum wichtigen 3:2 Treffer führte.

Eine Unsicherheit der Verteidigerin führte zum 5:2 Endstand

Nur 20 Sekunden später liess sich Heininen von der Torlust anstecken und traf zum dritten Mal in dieser Partie, diesmal auf Zuspiel von Nivamo.

Mit ihrem Hattrick-Treffer baute Heininen den Spielstand auf 4:2 aus. Aergera versuchte nun zu reagieren.

Der Versuch, die Torhüterin mit einer sechsten Feldspielerin zu ersetzen, ging aber gründlich in die Hose.

Kaum war das Tor verwaist, profitierte Brunner in der gegnerischen Platzhälfte von einer Unsicherheit der Verteidigerin und erzielte das 5:2.

Die Baslerinnen schauen zuversichtlich auf die Rückrunde

Auch in der Folge agierte das Gastteam mit sechs Feldspielerinnen, etwas Zwingendes kam aber nicht mehr auf das Basler Tor.

Mit dem Sieg im letzten Spiel der Hinrunde stehen die Baslerinnen zur Qualihälfte nun auf dem ersten Platz der NLB und schauen zuversichtlich auf die Rückrunde.

Diese startet bereits am nächsten Wochenende mit einer Doppelrunde. Am Samstag empfängt UBR Floorball Uri um 18:30 Uhr im Pfaffenholz.

Am Sonntag geht es dann nach Appenzell. Dieses Spiel wird um 16 Uhr angepfiffen.

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