Beim 28:7 verlieren die Bienna Jets gegen den Tabellenführer St. Gallen Bears ihr drittes Spiel in Serie und schlittern in eine Resultats-Krise.
Big Catch von Milan Spiller (Roster) Wide Receiver AFC Bienna Jets. - Biel
Big Catch von Milan Spiller (Roster) Wide Receiver AFC Bienna Jets. - Biel - Bienna Jets

Das Spiel in St. Gallen sollte die erhoffte Wende sein, mit dieser Einstellung starten das Team der Jets ins Auswärtsspiel.

Die Partie unterschied sich zu den vergangene insofern, dass das übliche Startfurioso auf Seite der Bienna Jets ausblieb. Die Jets mussten den ersten Drive wieder abgeben. Die Bears starten in ihren ersten langen Drive mit diversen Laufspielzügen, welche die Jets gut unter Kontrolle hatten.

Der erste Pass sorgte aber dann gleich für die 6:0-Führung und nach erfolgreichem PAT Stand es 7:0 für die Bears. Mit einer ebenfalls langen Serie an Läufen arbeiteten sich die Jets kontinuierlich an die Endzone, in welche am Ende der Bieler Running Runningback der Jets in die Endzone laufen und nach dem erfolgreichen PAT stand es 7:7.

Die Partie glich sich in der Folge aus, geprägt von vielen Laufspielzüge und wenig gefangener Pässe. Die Jets hatten ihrerseits die Möglichkeit den Ball aus aussichtsreicher Position in die Endzone zu tragen, was aber nicht gelingen sollte. Das Passspiel war bis zu diesem Zeitpunkt kein Faktor auf beiden Seiten und wie aus dem Nichts erzielen die Bears nach einem 40-Yard-Pass die 14:7-Pausenführung.

Jets kommen auch in der zweiten Hälfte nicht ins Spiel

Die zweite Hälfte gleich sich der ersten auf den Punkt, die Jets waren aber nicht in der Lage das Angriffsspiel so zu etablieren, dass die Bears in grössere Schwierigkeiten gerieten. Insgesamt war das Spielniveau nicht besonders hoch und lebte von den Aktionen der beiden Verteidigungen.

Mitte des dritten Quarters folgte der zweite Komplettausfall der Jets. Ein eigentlich gestoppter Laufspielzug der Bears wurde nicht zu Ende gespielt und so konnte sich der Runningback lösen und lief in Richtung Endzone der Jets zur 21:7-Führung.

Der letzte Quarter stand unter dem Versuch das unmöglich zu erzwingen mit einer erhöhten Risikobereitschaft und langen Bällen. Prompt wurde einer dieser Pässe durch die Baers abgefangen und zu einem Pick Six in die Endzone getragen. Die 27:7-Führung wurde schlussendlich zum Sieg der Bears und Revanche für die Halbfinal-Niederlage im vergangenen Jahr.

Die Jets haben nun eine Woche spielfrei, ehe es dann am 8. Mai nach Fribourg zu den Cardinals geht. Die Situation wird zunehmend prekär und es müssen unbedingt individuelle Fehler abgestellt werden, will man endlich den ersten Sieg einfahren. Ein Faktor ist eine zwingende höhere Produktion von Touchdowns, ansonsten wird der Rest der Saison zu einer Zitterpartie.